Carlos Alcaraz marschiert weiter in Richtung Titelverteidigung

Titelverteidiger Alcaraz, Sabalenka im US-Open-Achtelfinale

Freitag, 04. September 2026 | 23:09 Uhr

Von: importer

Die US-Open-Titelverteidiger stehen im Achtelfinale. Der zweitgereihte Spanier Carlos Alcaraz besiegte am Freitag bei seinem Comeback-Tennisturnier nach Verletzungspause in der 3. Runde den Chinesen Wu Yibing 6:3,6:4,6:1, die topgesetzte Belarussin Aryna Sabalenka die Usbekin Kamilla Rachimowa 6:3,6:4. Favoritensiege feierten US-Ass Jessica Pegula und die Ukrainerin Marta Kostjuk bzw. der Russe Daniil Medwedew. Im Doppel gibt es ein österreichisches Zweitrunden-Duell.

Und zwar zwischen den Ex-Partnern Lucas Miedler und Alexander Erler, die beiden hatten sich temporär aufgrund einer Ellbogenverletzung Erlers getrennt. Der Tiroler kam mit dem US-Amerikaner Robert Cash über Nuno Borges/Rinky Hijikata (POR/AUS) mit 7:6(4),6:4 hinweg, der Niederösterreicher Miedler mit dem Australier Marc Polmans (Nr. 13) gegen die US-Paarung Brandon und Bryce Nikashima mit 7:5,6:4. Ein Out durch ein 1:6,3:6 gab es für Anastasia Potapowa mit der US-Amerikanerin Sofia Kenin gegen die Chinesinnen Jiang Xinyu/Zhang Shuai (7).

Alcaraz hatte mit Wu zeitweise zu kämpfen, scheint aber von Runde zu Runde besser in Schwung zu kommen. “Ich habe aggressiv und smart gespielt”, resümierte der Iberer, auch über alle seine drei bisherigen Spiele. “Es könnte besser sein, aber ich bin über meine Leistung ziemlich stolz. Um ehrlich zu sein, bin ich besser als ich dachte. Ich dachte, dass ich nach dem ersten Match tot sein würde. Aber ich erholte mich ganz gut. Mein Level ist ziemlich gut.” Alcaraz trifft nun auf Tommy Paul. Der US-Amerikaner liegt im Head-to-Head 2:6 zurück, er verlor die jüngsten fünf Duelle.

Perfekte Revanche von Paul an Bublik

Gegen Alexander Bublik gelang Paul mit einem Fünfsatzsieg nach 1:2-Rückstand die perfekte Revanche für die Vorjahresniederlage gegen den Kasachen in fünf Sätzen ebenso in Runde drei. “Nach dem dritten Satz habe ich mich gesammelt und hatte dann wieder Spaß”, sagte der 29-Jährige. “Und mit Spaß spielt man einfach besser.” Medwedew (7) gab dem Franzosen Arthur Rinderknech mit 6:4,6:4,6:4 das Nachsehen. Er spielt nun gegen dessen monegassischen Cousin Valentin Vacherot (22) oder den US-Amerikaner Frances Tiafoe (11).

Sabalenkas nächste Gegnerin ist Taylor Townsend, nachdem sich die US-Amerikanerin doch unerwartet gegen die Russin Diana Schnaider (15) durchgesetzt hat. Kostjuk (11) ließ gegen Jekaterina Alexandrowa (RUS-18) mit einem 6:3,6:2 nichts anbrennen, Pegula aber musste über drei Sätze. Die Lokalmatadorin kam gegen die Kanadierin Leilah Fernandez (31) zurück und gewann 1:6,6:4,6:3. Die Rumänin Sorana Cirstea (16) zeigt sich in ihrem Abschiedsjahr weiter gut in Form, das musste diesmal die Italienerin Jasmine Paolini (19) in Form eines 6:3,6:3 anerkennen.

Sabalenka würde bei einem Titelgewinn wie zuletzt Serena Williams von 2012 bis 2014 drei Finalsiege in New York in Folge holen. Mehr als mit ihrem Spiel ließ Sabalenka mit einem Hinweis an Stuhlschiedsrichterin Eva Asderaki-Moore aufhorchen. “Jemand raucht hier Gras”, merkte sie bei einer 3:0-Führung an, nachdem ihr der Cannabis-Rauch in die Nase gestiegen war. “Es ist etwas schwierig, mit diesem Geruch umzugehen, wenn man versucht, sein Bestes zu geben.” Geruch von Cannabis bei den US Open ist nichts Neues, es darf direkt vor der Anlage geraucht werden.

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