Pressekonferenz

Weltklasse-Tennis und die große Hoffnung auf Weis

Donnerstag, 23. Juli 2026 | 16:23 Uhr

Von: mk

Bozen – Die Bühne ist bereitet: Ab Sonntag schlägt bei der 14. Sparkasse Alperia Trophy wieder internationales Spitzentennis in Bozen auf. 30.000 Dollar Preisgeld, 25 ATP-Punkte für den Sieger, Night Sessions und ein Teilnehmerfeld aus sieben Nationen sorgen für beste Unterhaltung. Im Mittelpunkt steht jedoch vor allem ein Name: Alexander Weis. Nach starken Auftritten zuletzt in Frankreich soll der Bozner, der sich nach seiner Handgelenksverletzung der Topform nähert, endlich den ersten Südtiroler Heimsieg der Turniergeschichte holen.

Mit der Auslosung der Qualifikation am Samstag beginnt offiziell die Sparkasse Alperia Trophy. Bereits am Sonntag kämpfen die Qualifikanten um die letzten Plätze im Hauptfeld, das am Montag im Einzel und Doppel startet. Das mit 30.000 US-Dollar dotierte ITF-M25-Turnier zählt längst zu den sportlichen Höhepunkten des Südtiroler Sommers.

Der Turniersieger nimmt 25 ATP-Weltranglistenpunkte und ein Preisgeld von etwas mehr als 4.000 US-Dollar mit nach Hause. Das Finale steigt am Samstag, 1. August. Bereits am Freitagabend lädt der TC Bozen zur traditionellen Sparkasse Alperia Party. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr kehren auch die Night Sessions zurück und sollen erneut für volle Tribünen in der Martin-Knoller-Straße sorgen.

Alles hofft auf Alexander Weis

Vielleicht ist es diesmal so weit. Der Spieler des TC Rungg kommt mit reichlich Rückenwind nach Bozen. Der Lokalmatador, der nur wenige Gehminuten von der Tennisanlage entfernt wohnt, präsentierte sich zuletzt bei zwei Turnieren in Frankreich in hervorragender Form. Im Vorjahr erreichte er das Halbfinale, 2021 spielte er sich sogar bis ins Endspiel vor, wo er dem heutigen ATP-Star Matteo Arnaldi unterlag.

Seit Jahren wartet Südtirol auf einen Heimsieg bei seinem größten Herrenturnier. Thomas Holzer schaffte 2014 ebenfalls den Sprung ins Finale, musste sich dort aber nach drei Sätzen dem Franzosen Guillaume Ruffin geschlagen geben. Nun soll Weis dieses Kapitel endlich neu schreiben.

Internationale Konkurrenz und starke Südtiroler

Das Teilnehmerfeld verspricht erneut Tennis auf höchstem Niveau. Spieler aus sieben Nationen stehen derzeit im Hauptfeld und kämpfen um den Titel. Die Setzliste führt der Tiroler Sandro Kopp (ATP 293) an.

Mit Alexander Weis, Giovanni Oradini, Stefano D’Agostino und Manuel Plunger stehen bereits vier Spieler aus der Region Trentino-Südtirol direkt im Hauptfeld.

In der Qualifikation sind Maxi Figl und Nicolò Toffanin bereits fix dabei. Die Wildcards bleiben ebenfalls in den eigenen Reihen: Nicola Rispoli erhält den Startplatz für das Hauptfeld. Für die Qualifikation dürfen sich Christian Bacher und Moritz Kolbe freuen. Das Trio überzeugte heuer mit starken Leistungen für die B1-Mannschaft des TC Bozen und verpasste den Aufstieg in die Serie A2 nur hauchdünn.

Große Bühne für den TC Bozen

Bei der offiziellen Präsentation im Klubhaus unterstrichen zahlreiche Ehrengäste die Bedeutung des Turniers. Mit dabei waren Bozens Vizebürgermeister Stephan Konder, CONI-Präsident Alex Tabarelli, FITP-Südtirol-Präsident Marco Cordaro, Roland Sandrin vom italienischen Tennisverband, Patrizia Brillo von der Gemeinde Bozen, TC-Bozen-Präsident Christoph Laichner, Joachim Mair (Sparkasse), Stefan Stabler (Alperia) sowie Turnierdirektor Stefan Laimer.

Plopp

Roland Sandrin (FITP) erklärt: “Ein Turnier dieser Größenordnung bedeutet einen enormen finanziellen Aufwand. Ich überbringe auch die Grüße unseres Präsidenten Angelo Binaghi und danke allen, die diese Veranstaltung möglich machen.”

Marco Cordaro (FITP Südtirol) betont: “Dieses Turnier ist ein riesiger Einsatz für den Verein und seine Helfer. Darauf können wir stolz sein. Für unsere Nachwuchsspieler ist es eine einmalige Gelegenheit, Spitzentennis aus nächster Nähe zu erleben. Ich wünsche unseren Südtirolern, dass sie möglichst weit kommen.”

Alex Tabarelli (CONI Südtirol) sagt: “Die Sparkasse Alperia Trophy ist das größte Herrenturnier Südtirols. Tennis lebt in Bozen. Jetzt wäre es an der Zeit, endlich einen Südtiroler Sieger zu feiern. Zweimal standen Einheimische bereits im Finale. Vielleicht gelingt es diesmal.”

Stefan Laimer (Turnierdirektor) meint: “Alexander Weis kommt mit viel Selbstvertrauen aus Frankreich zurück. Ich hoffe natürlich, dass am Ende ein Südtiroler ganz oben steht. Das Niveau des Turniers wird jedenfalls wieder ausgezeichnet sein.”

Bezirk: Bozen

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