Uka traf gleich zweimal

Wiener Austria und St. Pölten in Frauen-CL-Quali weiter

Samstag, 08. August 2026 | 20:59 Uhr

Von: importer

Die Wiener Austria ist der Premieren-Teilnahme an der Ligaphase der Frauen-Fußball-Champions-League wieder näher gerückt. Österreichs Double-Champion fertigte Farul Constanta am Samstag im Finale des Miniturniers in Murska Sobota mit 5:0 ab und buchte das Ticket für die dritte Qualifikationsrunde. Dort vertreten ist auch Vizemeister St. Pölten, der sich gegen Sporting Lissabon nach einem 1:1 ins Elfmeterschießen rettete und dort in der NV Arena mit 4:1 die Oberhand behielt.

Die dritte Runde wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen und ist die letzte Hürde im Kampf um den Einzug in die “Königsklasse”. Die Auslosung findet am Dienstag (13.00 Uhr) in Nyon statt. Die Austria hat dabei den leichteren Meisterweg und von der Papierform daher auch realistische Chancen auf ein Weiterkommen. St. Pölten müsste für die fünfte Teilnahme an der Gruppen- oder Ligaphase in Folge hingegen eine Sensation schaffen, könnten doch Kaliber wie Real Madrid, Paris St. Germain oder VfL Wolfsburg warten. Gespielt wird am 26. August und 2. September.

Wienerinnen diesmal souverän

Wie beim 3:2-Sieg im Halbfinale gegen Hajduk Split am Mittwoch in Radenci starteten die Wienerinnen wie aus der Pistole geschossen. Verena Hanshaw traf aus 18 Metern infolge eines Corners ins Kreuzeck (2.). Assistgeberin Modesta Uka legte gleich mit einem flachen Abschluss ins lange Eck nach weitem Zuspiel von Yvonne Weilharter das 2:0 (4.) nach. Im Gegensatz zum Duell mit den Kroatinnen geriet die Truppe von Coach Stefan Kenesei diesmal nicht mehr ins Wanken.

In der zweiten Hälfte wurde Louise Schöffel im Strafraum gelegt und Uka (61.) verwertete den Strafstoß souverän. Elisa Pfattner (66.) traf wenig später platziert ins lange Eck. Der Schlusspunkt war Weilharter (75.) vorbehalten. Ihr Schuss wurde noch entscheidend abgefälscht, zudem patzte Torfrau Lilian Awuor.

Young-Boys-Bern-Bezwinger St. Pölten hielt das Geschehen gegen Sporting in der regulären Spielzeit ziemlich offen, hatte allerdings Glück, dass die Gäste die Partie im Finish nicht für sich entschieden. In der Verlängerung staubte Fanni Vago (94.) aus kurzer Distanz zur SKN-Führung ab, nachdem Alma Aagaard zuvor die Stange getroffen hatte. Die Gastgeberinnen zogen sich danach nur noch zurück und wurden bestraft. Telma Encarnacao (112.) nutzte ihre vierte Chance zum verdienten Ausgleich. Das 1:1 hielt Carina Schlüter mit einer Parade fest. Im Elfmeterschießen verwerteten Victoria Laino, Magdalena Rukavina, Vago und Kapitänin Jennifer Klein souverän. Bei Sporting flatterten die Nerven. Jeneva Gray scheiterte an der Latte, Agata Pimenta an Schlüter.

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