Wortgottesfeier im Friedhof von Bozen

Allerheiligen: Das „leere Grab“ stand im Mittelpunkt

Mittwoch, 01. November 2017 | 16:50 Uhr

Bozen – Am heutigen Hochfest Allerheiligen hat Diözesanbischof Ivo Muser mit zahlreichen Gläubigen eine Wortgottesfeier im Friedhof von Bozen gefeiert, die Gräber gesegnet und darauf aufmerksam gemacht, dass der Friedhof ein Ort ist, an dem man öffentlich seine österliche Hoffnung bezeugt.

Das „leere Grab“ stand im Mittelpunkt der biblischen Lesungen bei der Wortgottesfeier im Bozner Friedhof. So verwies Bischof Ivo Muser auf das Zentrum des christlichen Glaubens: Jesus Christus, der gekreuzigt wurde und auferstanden ist. Mit der Auferstehung Christi sind der Glaube und die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod gegeben. Der Bischof wies in seiner Predigt darauf hin, dass der Friedhof ein Ort ist, wo man öffentlich seine österliche Hoffnung bekundet, ein Ort des persönlichen und gemeinschaftlichen Gedenkens und Bedenkens, der persönlichen und der gemeinschaftlichen Erinnerung und Versöhnung, der Mahnung und der Hoffnung.

„Der Friedhof ist auch ein Ort, der uns eindringlich einlädt, richtig zu leben“, so der Bischof. Im Anschluss an die Wortgottesfeier segnete Bischof Ivo Muser die Gräber.

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "Allerheiligen: Das „leere Grab“ stand im Mittelpunkt"


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Marta
Marta
Universalgelehrter
16 Tage 14 h

und wenn’s so weiter geht ,dann “leere Kirche” !!!!

Landschaftspfleger
16 Tage 12 h

Es wäre wohl viel mehr erwähnenswert, dass vielerorts die Allerheiligenfeiern ausfallen, und altere Priester oft mehrere Pfarreien betreuen müssen, während ihr Vorgesetzter mit dem Hirtenstab stets eine Schar von Geistlichen um sich braucht.!
Das ist nicht das was die Katholische Kirche stets predigt !?!

Septimus
Septimus
Superredner
16 Tage 8 h

 Sind unsere religiösen Führer überhaupt noch  an den Menschen interessiert,
die sie zu führen vorgeben? Ich vermute sie sind daran interessiert, Führer zu sein – und natürlich können
Führer nicht ohne die Geführten (Schäfchen) sein….

So ist das
So ist das
Superredner
16 Tage 1 h

Wohl eher die leere Kirche, weil die Gläubigen nicht mehr nach den „richtig leben“ Regeln der kath. Kirche leben wollen.

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