Von: mk
Bozen – Am Sonntag, 3. Mai 2026, wird in Italien der Erdüberlastungstag begangen. Aus diesem Anlass stellt die Diözese Bozen-Brixen Pfarreien und Ordensgemeinschaften Fürbitten und Gebetstexte zur Verfügung, die in den Gottesdiensten aufgegriffen werden können. „Ab diesem rechnerischen Tag lebt die Menschheit ökologisch auf Pump“, erklärt Judith Sitzmann, diözesane Referentin für Schöpfungsverantwortung, und lädt dazu ein, die Verantwortung für die Schöpfung bewusst ins Gebet und in den Alltag zu integrieren.
Für den 3. Mai, den italienischen Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day), regt das Referat für Schöpfungsverantwortung an, in Pfarreien und Ordensgemeinschaften vor allem in den Fürbitten auf die Bewahrung der Schöpfung aufmerksam zu machen. Der Erdüberlastungstag bezeichnet symbolisch den Zeitpunkt, an dem die nachhaltig nutzbaren Ressourcen eines Jahres verbraucht sind. „Ab diesem rechnerischen Tag lebt die Menschheit ökologisch auf Pump – wir greifen auf die Reserven der Erde zurück und belasten ihre Regenerationsfähigkeit über das Jahr hinaus“, betont Sitzmann. Sie regt dazu an, die Schöpfungsspiritualität stärker ins eigene Glaubensleben zu integrieren und das eigene Verhalten bewusst zu hinterfragen: „Was kann ich in diesem Monat anders machen als im letzten Monat?“
Fürbitten am Sonntag, 3. Mai
Pfarreien und Ordensgemeinschaften sind eingeladen, beim Gottesdienst am Sonntag, 3. Mai, auf den Erdüberlastungstag hinzuweisen. Auf der Internetseite www.bz-bx.net/erdueberlastungstag stehen dazu Fürbitten zum Herunterladen bereit.
Nach der Kommunion kann zudem das Gebet von Papst Franziskus aus der Enzyklika Laudato si’ vorgetragen werden.




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