Strenge Vorsichtsmaßnahmen gelten dennoch

Begräbnisfeiern: Fiebermessen doch nicht notwendig

Montag, 04. Mai 2020 | 11:29 Uhr

Bozen – Mit heute Montag, 4. Mai 2020, können wieder Sterbegottesdienste gefeiert werden. Allerdings müssen dabei strenge Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden. Das im ursprünglichen Dekret vorgesehene Fiebermessen ist nun doch nicht notwendig. Dies teilt die Diözese in einem amtlichen Schreiben mit.

Das amtliche Schreiben von Bischof Ivo Muser und Generalvikar Eugen Runggaldier im Wortlaut: „Die Italienische Bischofskonferenz hat mitgeteilt, dass es im Rahmen der Feier von Begräbnissen nicht notwendig ist, bei den Trauernden, die an der Feier teilnehmen, Fieber zu messen. Alle anderen Bedingungen, die für die Begräbnisfeiern mitgeteilt wurden, bleiben in Kraft.“​

Zur Feier dürfen nicht Personen kommen, die eine Körpertemperatur haben, die höher als 37,5° C liegt oder die Grippesymptome haben.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "Begräbnisfeiern: Fiebermessen doch nicht notwendig"


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Brixen
Brixen
Grünschnabel
28 Tage 17 h

Aber MundNasenschutz ist Pflicht.  Habe das Begräbnis eines Coronatoten gesehen, weder die Angehörigen noch sonst einer der 15 Beteiligten trug Mundschutz – nur der Pfarrer selbst. Auch der Abstand war nicht eingehalten. Eigenverantwortung null.

Mezcalito
Mezcalito
Tratscher
28 Tage 16 h

bleib selber zu Hause, dann siehst du solche “Verbrechen” nicht und musst nicht um dein Leben fürchten

sunshine
sunshine
Grünschnabel
28 Tage 8 h

Hättest sie ja darauf aufmerksam machen können *ironie aus*
Hast du sonst nichts zu tun als bei einer Begräbnis zu beobachten wer wo steht und was er trägt oder nicht trägt? Schäm dich!

Krissy
Krissy
Superredner
28 Tage 16 h

Was nutzt diese Kontrolle, wenn erwiesen ist, dass viele Träger des Virus kompett symtonfrei sind?

Andreas1234567
Andreas1234567
Superredner
28 Tage 15 h

Hallo nach Südtirol,

in Deutschland formiert sich gerade auch Widerstand gegen diese Auswüchse, Fiebermessen vor einem Sterbegottesdienst, wie weit ist es gekommen?

Langsam ist es Zeit Spinner und Wichtigmacher in ihre Löcher und Anstalten zurückzutreiben, es langt doppelt und dreifach.

Anekdote: Kollege in unserem mittelständischem Betrieb (450 MA) fühlt sich unwohl, Werkfeuerwehr rückt aus, misst mit Vollschutz Fieber im Ohr.
Es kommt 25,7 °C heraus (ja, wirklich 25,7 °C), Kollege darf drei Tage daheimbleiben und dann weiterarbeiten.

In der Betriebsstatistik ging er als überprüfter Verdachtsfall mit negativem Befund ein.

Auf Wiedersehen in Südtirol spätestens zu Herzjesu

Pyrrhon
Pyrrhon
Superredner
28 Tage 6 h

@Andreas…
Womit hat die Feuerwehr gemessen 🙄 Wärmebildkamera 😅

Andreas1234567
Andreas1234567
Superredner
28 Tage 4 h

Hallo @Pyrrhon,

ne, das war so ein normales Ohrfieberthermometer.
Ich weiss das ziemlich genau weil ich dieser Werkfeuerwehr nebenberuflich angehöre, zu diesem Anlass allerdings dienstfrei. Hab mir die Geschichte sowohl vom Betroffenem als auch der Einsatzleitung erzählen lassen.
Und jetzt überleg dir wenn ein Messdiener mit so einem Ding über ein “du kommst hier nicht rein” entscheiden soll.

Auf Wiedersehen in Südtirol

Oma
Oma
Tratscher
28 Tage 10 h

… aber hoffentlich nicht bei der Leiche…

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