Kritik an Reduzierung der Unterrichtszeiten

Besorgte Lehrer

Montag, 29. Juni 2020 | 17:53 Uhr

Brixen – Einige Lehrpersonen des Schulsprengels Brixen/Milland haben mit Befremden die Pläne der Landesschuldirektorin für das Schuljahr 2020/21 zur Kenntnis genommen. Große Bedenken gibt es unter anderem wegen der Reduzierung der Unterrichtszeiten. Darum haben die Lehrpersonen im Auftrag von vielen Kolleginnen und Kollegen einen Offenen Brief verfasst.

Die Reduzierung der Unterrichtszeiten wird deshalb als bedenklich eingestuft, weil sie sich nachteilig auf den Unterricht und auf die Bildung der Kinder auswirke.

Die Lehrpersonen erhielten auch unerwartete Unterstützung vonseiten der Zivilbevölkerung, welche mit Namen und Wohnort das vorliegende Schreiben nun mitträgt. „Diese breite Zustimmung beweist, dass wir mit unserer Initiative vielen aus der Seele sprechen“, erklären die Lehrpersonen.

Bisher seien 2.322 (Stand, 29.06.2020, 14.30 Uhr) Unterstützermails eingegangen und es würden stündlich mehr.

Es folgt die Stellungnahme zu Plänen der Landeschuldirektion für das Schuljahr 2020/2021 in der Grundschule im Wortlaut:

In den letzten Tagen und Wochen konnte man in verschiedensten Medien immer wieder wechselnde Informationen darüber lesen, wie sich Bildungsdirektion und Politik das Schuljahr 2020/21 vorstellen: Präsenzunterricht in der Grund- und Mittelschule, Maskenpflicht nur bis Kinder und Jugendliche ihre Sitzplätze eingenommen haben, kein oder ein Nachmittagsunterricht – war zu lesen und zu hören. Landesrat Achammer hat jüngst in Interviews im Zusammenhang mit der Schule von einem Ampelsystem gesprochen: „Grün“ für Normalbetrieb – sprich: Unterricht wie bis zum 5. März 2020, „Gelb“ für Präsenzunterricht am Vormittag mit gewissen Sicherheitsauflagen und „Rot“ für den Fall einer erneuten Aussetzung des Präsenzunterrichts. Angestrebt werde natürlich der Normalbetrieb, also Ampel auf Grün, so Achammer … tatsächlich geplant wird an den Schulen im Auftrag der Landesschuldirektion aber Gelb. Und dies so konkret, dass es für uns als Lehrpersonen den Anschein hat, dass es Grün für 2020/21 lediglich als Lippenbekenntnis des Landesrates gibt. De facto steht die Ampel auf Gelb – und was das bedeutet und welche Gefahren damit verbunden sind, möchten wir hier näher ausführen.

• Die Pläne der Landesschuldirektion sehen eine Reduzierung des Unterrichts für die Grund- und Mittschule auf den Vormittag vor. Der Nachmittagsunterricht und die Mensa fallen dabei weg. Vorgesehen sind Unterrichtszeiten von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr, wobei es insgesamt gleitende Eintritts- und Austrittszeiten von 1,5 Stunden gibt. Somit wird die Zeit des Kernunterrichts auf 17,5 Wochenstunden reduziert. Zum Vergleich: Bis jetzt hatten die Kinder in der Grundschule eine Kernunterrichtszeit von 26,5 Stunden. Diese Verringerung der Kernzeiten hat natürlich große Auswirkungen auf die Stundentafel. In einer vierten oder fünften Klasse haben die Kinder nach dem neuen Modell nur mehr drei Italienischstunden anstatt wie bisher fünf. Die Turnstunden, der Kunstunterricht, Religion, Geschichte, Erdkunde und Naturkunde werden auf die Hälfte reduziert und auch bei allen anderen Fächern sind Abstriche zu machen.

• Die gleitenden Ein- und Austrittszeiten sollen für das selbstorganisierte, fächerübergreifende Lernen (SOL) genutzt werden, damit die Kinder für den Fall einer zweiten Schließung der Schulen auf den Fernunterricht vorbereitet sind. Wir haben als Lehrer*innen seit jeher die Selbständigkeit unserer Schüler*innen im Lernen und Arbeiten als Ziel. Wir wissen aber, dass dafür viele Basiskompetenzen erworben werden müssen, dass Arbeitstechniken nie unabhängig von Inhalten vermittelt werden können und dass es dafür eine kontinuierliche, enge und kompetente Begleitung der Kinder über Jahre braucht. Zu vermitteln, dass wir in diesen Ein- und Austrittsphasen Kinder fit für das eigenständige Lernen zu Hause machen könnten, ist eine Irreführung und weckt Erwartungen, die niemand erfüllen kann – zumal diese Zeitspannen ja auch sehr kurz sein können. Dann nämlich, wenn Kinder spät zur Schule kommen und früh abgeholt werden.

Damit Bildung und Lernen gelingen, braucht es bestimmte Bedingungen, die wir mit dem angekündigten Modell in Gefahr sehen.

• Bildung braucht vor allem Beziehung und Zeit. Die Kinder brauchen Beziehungen zu Erwachsenen, zu ihren Lehrern und Lehrerinnen, mit denen sie sich austauschen, von denen sie begleitet, inspiriert, motiviert und in Wissensbestände und Kompetenzen eingeführt werden. Sie brauchen Beziehungen zu anderen Kindern, mit denen sie gemeinsam arbeiten, mit denen sie sich unterhalten und von denen sie lernen. Und dafür braucht es Zeit! Es geht auch nicht darum, in kurzer Zeit Fakten in die Köpfe zu stopfen, die dann auf Knopfdruck wiedergegeben werden. Es geht darum, innere Konzepte aufzubauen, Kompetenzen zu erwerben, einzuüben und zu vertiefen. Auch das braucht Zeit! Und diese Lern- und Entwicklungszeit wird in dem vorgeschlagenen Schulmodell deutlich reduziert.

Egal, wie man es dreht und wendet: Das Recht der Kinder auf Bildung wird mit diesem Modell beschnitten und die Generation der „Corona – Schüler*innen“, die in der Zeit der Schulschließung ohnehin schon auf so vielen Ebenen benachteiligt war, wird weitere Nachteile in Bezug auf ihrer Schulbildung haben. Dass es nicht möglich sein wird, in z.T. der Hälfte der Zeit dasselbe zu lernen oder zu vermitteln wie bisher, liegt unserer Meinung nach auf der Hand. Die Folge: a) Abstriche bei den Inhalten, die im Unterricht behandelt werden und / oder b) Inhalte werden in der Schule unter größerem Druck vermittelt und Übungs- und Vertiefungsphasen aus Zeitmangel an die Familien delegiert.

Dass dabei vor allem Kinder aus bildungsferneren oder belasteten Familien ganz schlechte Karten haben, versteht sich von selbst. Wenn das institutionalisierte Lernen beschnitten wird, wächst die Chancenungleichheit im selben Maß. Wir können beim besten Willen nicht nachvollziehen, welche Vorteile das vorgeschlagene Unterrichtsmodell für die Sicherheit der Kinder und damit der Gesellschaft haben soll. Denn:

• Die Reduzierung der Unterrichtszeiten reduziert das Ansteckungsrisiko nicht im Geringsten. Oder anders formuliert: Ob Kinder fünf Stunden zusammen lernen oder sieben, wird das Ansteckungsrisiko wohl kaum erhöhen, am Nachmittag ist Corona nicht ansteckender als am Vormittag. Was spricht also gegen eine Beibehaltung der bisherigen Unterrichtszeiten, in denen genug Zeit für Bildung und Unterricht ist?

In unseren Augen spricht nicht nur aus pädagogischer Sicht einiges dafür, sondern auch aus dem Blickpunkt der Sicherheit. Die Abläufe in den Familien orientieren sich an den Schulzeiten und eine Kürzung dieser stellt eine Beeinträchtigung der Erwerbstätigkeit, vor allem der Frauen, dar. Um die Auswirkungen der kürzeren Schulzeiten auf die Berufstätigkeit der Eltern aufzufangen, braucht es für den Nachmittag vermehrt Betreuungsangebote für die Kinder. Dort finden sie sich dann in wechselnden Gruppen zusammen und die Durchmischung ist größer als bei stabilen Gruppen in der Schule. Zudem ist der finanzielle und organisatorische Aufwand für die Familien durch eine solche Betreuung der Kinder höher.

• Der Mensadienst kann mit etwas Kreativität und gutem Willen an den Schulen sicher organisiert werden – ob nun in Turnussen gegessen wird, ob die Hälfte der Kinder ein Lunchpaket mitbringt, das in der Klasse oder im Schulhof verzehrt wird, es lassen sich sicher sichere Lösungen finden.

Wenn sich nun aber keine Vorteile in Bezug auf die Sicherheit aus dieser Verkürzung der Unterrichtszeit ergeben, wenn keine nachvollziehbaren epidemiologischen Gründe für diese Maßnahmen ersichtlich sind, dann entsteht der Eindruck, dass durch die Reduzierung der Unterrichtszeiten Lehrer*innenstunden eingespart werden sollen. Da Schulklassen, die in zu kleinen Räumen untergebracht sind und in denen die 1-Meter-Abstand-Regel der Schulbänke nicht eingehalten werden kann, geteilt werden sollen, braucht es mehr Lehrer*innen. Sollen durch die Streichung von Nachmittagsunterricht und Mensa in Wahrheit also zusätzliche Personalkosten vermieden werden? Ist das angestrebte Schulmodell eigentlich eine verdeckte Sparmaßnahme auf Kosten der Kinder?

In den letzten Wochen wurden milliardenschwere Förderpakte für die Wirtschaft geschnürt, die sicher sinnvoll und nötig sind. Mindestens ebenso so sinnvoll und wichtig sind Investitionen in die Bildung der Kinder. Sie stellen unsere Zukunft dar und haben das Recht auf die bestmögliche Bildung und in der bestmöglichen Schule.

Wir fordern die Entscheidungsträger*innen in Politik und Schule dazu auf:

• den Schulbetrieb im Herbst mit Unterrichtszeiten wie vor dem 5. März 2020 zu beginnen – mit Nachmittagsunterricht und Mensa, um den Kindern möglichst viel Bildungszeit zu ermöglichen und die Familien nicht zusätzlich zu belasten.

• sich für einen Unterricht einzusetzen, der den Entwicklunsgsbedürfnissen der Kinder entspricht – sowohl in kognitiver als auch in emotionaler Hinsicht.

• bei auftretenden Schwierigkeiten – z.B. zu kleine Räume – lokal zu handeln und kreativ nach Lösungen zu suchen, die auch etwas kosten dürfen. Jeder Euro, der in die Bildung der Kinder gesteckt wird, ist gut investiert!

• die Schulen und die Lehrpersonen transparent zu informieren in einer Art und Weise, die es ermöglicht, die geplanten Maßnahmen zu verstehen und mittragen zu können.

Von: mk

Bezirk: Bozen, Eisacktal

Kommentare

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31 Kommentare auf "Besorgte Lehrer"


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p.181
p.181
Tratscher
3 Tage 1 h

So ein Quatsch. Glauben die wirklich, je mehr Stunden die Schüler hinter der Schulbank sitzen, desto mehr lernen sie?? Gegen Mittag ist sowieso niemand mehr aufnahmefähig, vom Nachmittag gar nicht zu reden. Außerdem wäre es höchste Zeit, unnützen Schulstoff zu entrumpeln. 

hage
hage
Tratscher
3 Tage 18 Min

die Kunst eines Lehrer ist es, den Unterricht auch um Mittag und am Bachmittag spannend zu gestalten….

Lu O
Lu O
Tratscher
2 Tage 22 h

die kinder sein vermutlich aufnahmfähiger wia du… magari bisch du ban holbmittog schun af ende…
sou a bleidsinn… vermutlich hosch koane kinder suscht wursch nit sou an schmorrn und wissn wia aufnahmefähig di kinder sein…

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
2 Tage 20 h

Ich bin auch für Unterricht am Bach.

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
2 Tage 20 h

paha
Bei Dir wurde der Deutschunterricht entrumpelt?

Andreas
Andreas
Universalgelehrter
2 Tage 11 h

@hage eben die kunst! i tat sogen effektiver die zeit nutzen, nor wareten vielleicht a 20% wianiger unterricht drinn…

gschaidian
gschaidian
Tratscher
3 Tage 56 Min

Das Lamentieren der Lehrer läuft in die falsche Richtung. Anstatt wiederum wie vorher viel zu viele Stunden in zu wenige Wochen zu packen, sollten sich die Lehrer zusammen mit den Eltern dafür einsetzen dass es mehr Wochen im Schuljahr das heißt kürzere Sommerferien gibt. Damit erhöhen sich die Unterrichtsstunden automatisch und das kommt sowohl dem Lernen zugute und auch dem Betreuungsproblem in den langen Sommerferien wird abgeholfen. Das spart auch Steuergeld das für die endlos vielen Sommerbetreuungsangebote verschwendet wird.

Lu O
Lu O
Tratscher
2 Tage 22 h

du wearsch dein nomen mear als gerecht, gscheidian…

Sonnenschein
Sonnenschein
Grünschnabel
2 Tage 12 h

Bin ganz deiner Meinung. Oder Samstag Vormittag Schule so wie früher. Wir sind auch nicht daran gestorben Samstags Schule zu gehen.

Motorrad
Motorrad
Grünschnabel
2 Tage 11 h

du verstehst echt gar nichts, solltest nochmals die Schule besuchen!

Tantemitzi
Tantemitzi
Universalgelehrter
3 Tage 42 Min
Des besorgt mi überhaupt nicht!  Es gäbe die Möglichkeit vom 1. bis zum letzten Tag anständig zu arbeiten …. nicht ab Mitte Mai Film schauen und spazieren gehen! Wenn dann noch sämtliche Lehrerhochzeiten im Herbst gestrichen würden und die Fortbildungen die auch immer während des Schuljahres stattfinden, hätten unsere Kinder ein komplettes Schuljahr Unterricht ohne unzählige Stunden zu verschwenden weil die Lehrpersonen nicht anwesend sind! Ich hab mir einmal die Mühe gemacht und ein ganzes Schuljahr die Stunden aufgeschrieben die nicht unterrichtet wurden, weil eben die Lehrpersonen nicht da waren …. zum Kopf schütteln! Und da ich mehrere Kinder habe… Weiterlesen »
Nik1
Nik1
Grünschnabel
2 Tage 21 h

@Tantemizi supo gschriebm! Bravo!

Sonnenschein
Sonnenschein
Grünschnabel
2 Tage 12 h

@ Tantemitzi 👍

Motorrad
Motorrad
Grünschnabel
2 Tage 11 h

wie kann man so ein Blödsinn schreiben 🙈

marher
marher
Superredner
3 Tage 1 h
Super Iniziative. Schüler müssen gefördert werden, koste es was es wolle. Ein Meter Abstand, x mal Händewaschen u.s.w. braucht es nicht, denn die Kinder sind sowiso vor und nach dem Unterricht zusammen. Angebracht wären weniger Anordnungen un Verbote, damit kommen Kinder nicht zurecht. Übrigens nur mehr 17,5 Stunden Unterricht ist einfach zu wenig, das wären gerade mal 3,5 Stunden am Tag. Wo liegt das Problem dass kein Nachmittagsunterricht mit Mensa gemacht werden darf. Zu diesem Thema kann ich nur eines sagen, gesunden Hausverstand einschalten und es klappt. Die Jugend ist unsere Zukunft und das sind wir ihnen schuldig.
ebbi
ebbi
Tratscher
3 Tage 1 h
1. wieso spricht man immet nur von Schule? was ist mit Kindergarten und Kitas? 2. Liebe Lehrer und alle, die sich hier beteiligen: euch ist hoffentlich bewusst welche schwierige Entscheidungen hier zu treffen sind? stellt euch mal vor in einer Klasse gibt es 1 infiziertes Kind, etwas Pech und das Virus verteilt sich in ganze Familien. Auch wenn viele so tun als ob Corona vergessen und vorbei wäre. das ist es einfach noch nicht und Schule und Kindergarten bergen so wie andere größere Menschenansammlungen über längere Zeit in geschlossenen Räume ein extremes Infektionsrisiko. Wer übernimmt die Verantwortung? Vorsicht ist hier… Weiterlesen »
hage
hage
Tratscher
3 Tage 19 Min

Das Theater mit dem Unterricht ist Nonsens hoch5: unterschiedliche Eintrittszeiten, unterschiedliche Pausen, Mensa idem, ecc ecc…. und am Nachmittag sitzen die Mädels Seite an Seite und die Jungs sind zusammen auf dem Fußballplatz. Ist ja jetzt schon so… Aber groß Theater machen mit Abstand in den Schulen. Ist echt lächerlich… Regie führt das Ministerium und die Direktoren spielen bei dem Theater die Hauptrolle…

Lu O
Lu O
Tratscher
2 Tage 22 h
was soll denn die reduzierung, geschätzte Politiker… ich muss sagen manche entscheidungen in den letzten wochen sind sehr sehr fragwürdig!!!… der unterricht beginnt hoffentlich beginnt ganz normal so wie er aufgehört hat… man hat den kindern so schon das recht auf bilding für monate genommen und möchte jetzt nur langsam hochfahren, so ein quatsch… normal soll es weiter gehen… ich unterstütze dieses Schreiben… was soll denn das.. ich wäre sogar wieder für samstag schule, würde die ehrentamtlichkeit und vereine auch helfen… wie es noch vor jahren war… und bitte kommt jetzt nicht dass die kinder 2 tagen pause brauchen!!!… dies… Weiterlesen »
hage
hage
Tratscher
2 Tage 21 h

wenn der unterricht begänne wie er aufgehört hat, dann wärs Fernunterricht. das wollen wir dich nicht….

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
2 Tage 20 h

will mich auch nicht!

Nik1
Nik1
Grünschnabel
2 Tage 21 h

Oanfoch wie vör Corona normal startn lossn. Stun reduziern find i an schmorrn. Der Virus isch 24 Stun 7 Touge die Wöche unsteckat.

Lucifer_Morningstar
2 Tage 13 h

Am samstag sollet wiedr unterricht statfinden wia friher. Nor hattn se mol 5 unterrichtsstunden meahr zur verfügung.

Motorrad
Motorrad
Grünschnabel
2 Tage 11 h

möchte sehen wie dann Eltern Sturm laufen

Lucifer_Morningstar
2 Tage 8 h

@Motorrad warum?
Konn mi no errinnern wia olle gwettert hobn wenn somstig afuanmol frei woar, weil sem nor die mutti nimmer an freien vormittog kopp hot usw…. olles lei gewohnheit. Vormittog lernt men leichter als nochn essen. Also liaber nochmittog schual weck und die vormittage nutzen.

andr
andr
Universalgelehrter
2 Tage 12 h

Ich glaube keiner der hier dokumentierenden hat verstanden das es hier nicht um die kinder geht sondern um den Arsch den jeder politiker retten will gesellschaftliche soziale aspekte werden ausgeblendet die angst fehler zu machen oder mutig zu sein optimistisch zu sein fehlt total um jeden preis das durchziehen was Theoretiker sagen Nicht die maßnahmen vom landesrat hat uns gerettet sondern 🤪südtirol hatte einfach nur Glück ich kann diesen mann nicht mehr hören

Neumi
Neumi
Kinig
2 Tage 11 h

Bis auf dich natürlich. Du bist der Einzige, der das verstanden hat, richtig?

andr
andr
Universalgelehrter
2 Tage 7 h

@Neumi nein, das wollte ich nicht sagen ich möchte nur aufmerksam machen

Lu O
Lu O
Tratscher
2 Tage 22 h

hoffe dass es bei den kitas nicht auch so geht…

Lana77
Lana77
Superredner
2 Tage 10 h

“Wir können beim besten Willen nicht nachvollziehen, welche Vorteile das vorgeschlagene Unterrichtsmodell für die Sicherheit der Kinder und damit der Gesellschaft haben soll.”

Es hot bis iats in Zusammenhong mit Corona schun ziemlich viele hirnlose, widersprüchliche Vorschriftn gebn, de mit an normalen Hausverstond nit nachvollziebor sein. De gonzn Oberschlauen solln die Schual normal startn lossn und aufhearn die Kinder norret zu mochn.

wellen
wellen
Universalgelehrter
2 Tage 12 h

Wieso Unterricht kürzen wegen einer Abstandsregel? Genügt mehr Klassen einzurichten. Ah na: die 2 Stunden Religion abschaffen.Gibts nur in Südtirol, überflüssig wie ein Kropf.

Gustl64
Gustl64
Grünschnabel
2 Tage 10 h
In erster Linie geht es im kommenden Schuljahr um die Nichtgefährdung der Gesundheit. Dazu ist regelmäßiges Testen der Schüler und des Lehrpersonals erforderlich. Dabei darf das Land nicht sparen. Für den Tourismus hat man genügend Geldmittel! In der Nachbarprovinz Trient wurden bereits erhebliche Summen für die Anpassung der Schule an die besondere Situation locker gemacht. Zudem muss auch für die Sicherheit der Lehrer Sorge getragen werden. Einige steuern schon auf die 60 bzw. 65 zu. Sie könnte man für den Fernunterricht einsetzen. Also es gäbe wirklich viel in Angriff zu nehmen. Nur abwarten und hoffen ist zu wenig. Die Zeit… Weiterlesen »
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