Erasmus+ als Motor für Offenheit und Bildung

Europa im Klassenzimmer

Donnerstag, 29. Januar 2026 | 17:32 Uhr

Von: mk

Bozen – Offen, neugierig und tolerant – so sollen die Schülerinnen und Schüler des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums und der Fachoberschule für Tourismus Bozen ihre Zukunft gestalten. „In einer globalisierten und zunehmend vernetzten Welt ist es ein zentrales Anliegen der Schule, junge Menschen zu verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürgern heranzubilden, die über den eigenen Horizont hinausblicken und europäische Vielfalt als Bereicherung verstehen“, so die Schuldirektorin Monica Zanella.

Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten seit Jahren das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ und im laufenden Schuljahr das Programm Eramsus+/PNRR. Seit 2021 ist die Schule als Erasmus-akkreditierte Bildungseinrichtung anerkannt und kann somit langfristig und strategisch an Mobilitätsprojekten teilnehmen. Diese Akkreditierung hat den internationalen Austausch deutlich intensiviert und strukturell verankert.

Allein im laufenden Schuljahr nahmen rund 80 Schüler*innen an Mobilitäten in verschiedene europäische Städte teil. So führten Austauschprojekte unter anderem nach Porto, Aachen und Schwäbisch Gmünd. Darüber hinaus konnten zahlreiche Jugendliche an Sprachaufenthalten in Madrid und im irischen Carlow teilnehmen. Diese Erfahrungen ermöglichten nicht nur das Vertiefen von Sprachkenntnissen, sondern auch das unmittelbare Eintauchen in andere Kulturen, Schulrealitäten und Lebensweisen.

Neben den Gruppenmobilitäten wurden auch verschiedene Einzelmobilitäten für Schülerinnen und Schüler realisiert, die besonders individuelle Lernwege und persönliche Entwicklung förderten. Auch das Lehr- und Verwaltungspersonal profitierte in hohem Maße vom europäischen Austausch: Insgesamt nahmen 16 Lehrpersonen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung Fortbildungsangeboten mit einer Dauer von sieben bis vierzehn Tagen in verschiedenen europäischen Ländern (Irland, Spanien, Finnland, Deutschland, Österreich, Dänemark) teil. Dabei wurden insgesamt ca. 100.000,00 Euro als Fördermittel an Familien oder Lehrpersonen ausgeschüttet, wobei der Großteil der Gelder aus dem europäischen Wiederaufbau- und Resilienzfond (PNRR) stammt.

Die Bilanz fällt durchwegs positiv aus: Erasmus+ ist ein großer Erfolg und ein deutlicher Mehrwert für das Lernen und Lehren. Internationale Mobilität stärkt fachliche, sprachliche und soziale Kompetenzen, fördert interkulturelles Verständnis und macht Europa für alle Beteiligten konkret erlebbar. Damit wird nicht nur die europäische Idee mit Leben gefüllt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Bildung junger Menschen geleistet, die sich selbstbewusst und verantwortungsvoll in einer vielfältigen Welt bewegen können.

Bezirk: Bozen

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