Schülern des Pascoli-Gymnasiums setzen Filmprojekt um

Gegen Bullying und Cybermobbing in der Schule

Donnerstag, 07. Februar 2019 | 10:27 Uhr

Bozen – Der Filmclub zeigt den Kurzfilm “Un gesto inutile e immotivata gentilezza”, der von Schülern des Pascoli-Gymnasiums produziert worden ist.

Das Assessorat für Jugend der Gemeinde Bozen hat im vergangenen Jahr durch das Projekt “Alle Jugendlichen sind eine Ressource” mehrere Projekte und Aktionen gefördert. Eines der Siegerprojekte, die sich am Wettbewerb beteiligt haben, wurde vom Verein “Cineforum” verwirklicht. Gemeinsam mit der Klasse 2a C des Gymnasiums “G. Pascoli” wurde der Kurzfilm zum Thema “Bullying in der Schule “Un gesto inutile e immotivata gentilezza”, unter der Regie von Federico Greco, produziert.

Am Mittwoch wurde der Kurzfilm, im Beisein von Stadtrat Angelo Gennaccaro im Filmclub Bozen für einige geladene Schulklassen aufgeführt. “Das Thema “Bullying” geht uns alle an und deshalb ist es der Gemeindeverwaltung ein wichtiges Anliegen, dass man über das Mobbing in der Schule spricht und Maßnahmen ergreift, diesem ernstzunehmenden Problem entgegenzuwirken. Bullying und Cyber Mobbing endet nicht nach der Schule, sondern setzt sich auch über die sozialen Netzwerke oder über das Mobiltelefon weiter fort. Deshalb können sich die Opfer nur schwer schützen”, sagt Jugendstadtrat Angelo Gennaccaro. Die Direktorin des Pascoli-Gymnasiums, Mirca Passarella, überbrachte die Grüße der Schule und lobte die gelungene Zusammenarbeit verschiedener Institutionen und Schüler am Projekt

Nach der Projektion des Kurzfilms fand eine Diskussion statt, bei der Prof. Giuseppe Maiolo (Verein La Strada – Der Weg), der stellvertretende Quästor Giuseppe Tricarico, Polizeipsychologin Dr. Silvia Mularga und die Referentin für Projekte gegen Cyber-Bullying und gegen Schulabbruch, Dr. Valeria Angelucci, das Wort ergriffen.

In Zusammenarbeit mit dem Filmclub wurde am Mittwochabend um 18.00 Uhr der Kurzfilm “Un gesto inutile e immotivata gentilezza” und das US-amerikanische Filmdrama “Disconnect” der Öffentlichkeit gezeigt, um auf das Phänomen “Cyber-Bullying” hinzuweisen.

Bei beiden Aufführungen sprachen Jugendstadtrat Angelo Gennaccaro, Schuldirektorin Mirca Passarella, die Referenten des Vereins “Cineforum”, der Regisseur und eine Schülervertretung über die Erfahrungen zum Projekt.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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