Exkursion und Vortrag

„Geologische Woche“ im GEOPARC Bletterbach zu Gast

Dienstag, 12. September 2017 | 15:41 Uhr

Aldein – „Dolomiten, Welterbe zum Erleben“ ist das Thema einer Veranstaltungsreihe in der Woche vom 11. bis zum 16. September mit Exkursionen, Workshops und Vorträgen im UNESCO-Welterbegebiet. Am Freitag, 15. September ist die „geologische Woche“ im GEOPARC Bletterbach in Aldein zu Gast.

In der Woche vom 11. bis zum 16. September bieten die Stiftung Dolomiten UNESCO, das Geologische Museum der Dolomiten in Predazzo und das Naturmuseum MUSE in Trient gemeinsam mit zahlreichen Partnern die Möglichkeit, in die Geologie der Dolomiten einzutauchen, das UNESCO Welterbe zu erleben und die Besonderheiten des Gebietes kennenzulernen. Das reiche Veranstaltungsprogramm umfasst sechs Tage voller Exkursionen, Workshops und Vorträge. Geologen, Glaziologen, Bergführer und Paläontologen stellen dabei ihr Wissen und ihre Erfahrung zur Verfügung, um den Menschen das Welterbe von den Brenta-Dolomiten bis zum Cadore, von den Ampezzaner Dolomiten bis zum Bletterbach näher zu bringen.

Am Freitag, 15. September ist die „geologische Woche“ im GEOPARC Bletterbach zu Gast. Am Vormittag um 9.30 Uhr mit Start am Besucherzentrum in Aldein führen die beiden Wissenschaftler Riccardo Tomasoni und Massimo Bernardi durch die Schlucht und begeben sich auf die Spuren von Sauriern und Fossilien (Übersetzung in deutscher Sprache durch einen GEOPARC-Führer). Anmeldungen und Informationen unter Tel. 0471 886946 oder E-Mail: info@bletterbach.info.

Die Knappenlöcher im Bletterbach stehen hingegen im Mittelpunkt des Vortrages „La miniera del Taubenleck“ um 19.30 Uhr im Pfarrheim von Aldein. Die Knappenlöcher zeugen von den Versuchen, in unmittelbarer Nähe zur Bletterbachschlucht nach wertvollen Mineralien zu suchen. Lohnende Erzvorkommen gab es hier aber nicht, weshalb die Gegend im Jahr 1511 als „Taubes Eck“  – heute Taubenleck – bezeichnet wurde. Bei seinem Vortrag geht Wissenschaftler Paolo Ferretti auf die Mineralvorkommen in den Knappenlöchern ein, zumal erst im vergangenen Jahr ein unerwarteter Fund gemacht werden konnte

Von: mk

Bezirk: Überetsch/Unterland

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