Jugendliche feiern den Abschluss

Südtirols größte Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ erfolgreich beendet

Samstag, 06. April 2019 | 17:52 Uhr

Bozen – 72 Stunden, 250 Jugendliche,  38 Projekte – „72 Stunden ohne Kompromiss“ 2019 ist nun Geschichte, und zwar eine Erfolgsgeschichte. Die Jugendlichen feierten gemeinsam den gelungenen Abschluss.

Von Mittwoch, 3. bis Samstag 6. April leisteten 250 Jugendliche einen unglaublichen Einsatz! „Sie haben bewiesen, dass sie interessiert an sozialen Themen sind und Engagement und Ausdauer haben. Was am Mittwochnachmittag als Abenteuer begann, haben die jungen Leute am Samstag erfolgreich beendet“, ist Sara Burger, zweite Landesleiterin von Südtirols Katholischer Jugend überzeugt.

Es wurden Gärten angelegt, Jugendtreffs gestaltet, Wände bemalt und dekoriert, Innen- und Außenbereiche von Heimen und Flüchtlingsunterkünften neu gestaltet, Filme gedreht und jede Menge kreativer Arbeiten verrichtet. „Ich habe unglaublichen Respekt vor eurer Leistung. Ihr habt insgesamt 18.000 Stunden gearbeitet und mit riesigem Engagement die Ärmel hochgekrempelt“, betonte Tanja Rainer, Vorstandsmitglied des Südtiroler Jugendrings. Den Jugendlichen war ihre Freude und ihr Stolz heute ins Gesicht geschrieben, als sie anhand einer Präsentation die letzten 72 Stunden Revue passieren ließen.

Südtirol 1 und Radio Tirol begleiteten das Projekt und berichteten täglich. Die Radiosender riefen die Bevölkerung um Mithilfe auf, denn die Jugendlichen hatten kaum Materialien und Werkzeuge, die nötig waren. Viele Betriebe und Einzelpersonen unterstützten die Jugendlichen mit Farben, Brettern, Stoffen, Möbeln, Holz, Pflanzen, Erde, Dekomaterial und vielem mehr. Erst dadurch konnten die Jugendlichen ihre Aufgaben erfüllen.

Eine eigens eingerichtete Telefon-Hotline war ebenfalls 72-Stunden mit Jugendlichen besetzt. Sie haben die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Projekten unterstützt, indem sie bei Betrieben nachgehakt, Handwerker aktiviert, Farben, Blumen, Möbel und vieles andere koordiniert und organisiert haben. So konnten sie zum Erfolg der Projekte beigetragen.

Diese 72 Stunden zeigten, zu was Jugendliche in der Lage sind

Die Projektträger youngCaritas, Südtirols Katholische Jugend und Südtiroler Jugendring freuen sich über den Erfolg. Silvia Di Panfilo begrüßte alle mit einem Danke: „Ein riesiges Dankeschön an die Jugendlichen und die Einrichtungen, sowie an die Bevölkerung und die verschiedenen Betriebe für die großartige Unterstützung“.

Um 16.00 Uhr fand heute der gemeinsame Abschluss in Bozen statt. „Heute sieht man in müde aber glückliche Gesichter“, meinte der Amtsdirektor für Jugend Klaus Nothdurfter und bedankte sich bei allen Beteiligten. Abschließend feierten alle zusammen am Silvius-Magnago-Platz in Bozen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "Südtirols größte Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ erfolgreich beendet"


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Andreas1234567
Andreas1234567
Grünschnabel
15 Tage 9 h

Hallo nach Südtirol,

vielleicht findet einer der Teilnehmer über diese Aktion Spass am Ehrenamt.
Es wäre Verstärkung für z.B. die Jugendgruppen der freiwilligen Feuerwehr oder bei der Bergrettung.
“Weisses Kreuz” empfehle ich wieder wenn die “Ziehharmonika-Affäre” geklärt ist..Zu unbedingten Gunsten des Ehrenamtlers..

Die Jugend-Feuerwehrler seh ich manchmal üben und das sieht richtig gut und professionell aus.
Darf man wohl nicht schreiben aber mir scheint bei den Jugendlichen steht die Linie Wasserentnahme bis zum Hohlstrahlrohr vom Angriffstrupp fast ein wenig schneller als bei den Altkräften..

Vielen lieben Dank an alle Jugendgruppen welche sich schon jetzt ganzjährlich dem Ehrenamt verschrieben haben..

Gruss nach Südtirol und ein schönes Frühlingswochenende

klara
klara
Superredner
15 Tage 9 h

@Andreas Danke, dass Sie uns jetzt auch schon einen Überblick über die ehrenamtlichen Einrichtungen liefern, die der Jugend zu empfehlen sind. Eine kleine Bitte: Da wir in der Südtiroler Pampa ohnehin schon sprachlich sehr gefährdet sind, würde ich Sie auch hier um etwas missionarische Tätigkeit ersuchen: Das ganze Jahr heißt ganzjährig (jährlich bedeutet einmal im Jahr) und weil auch bei uns nach Duden geschrieben werden sollte, bitte um die Schreibung Spaß, Weißes Kreuz, Gruß. Liebsten Dank noch einmal nach Deutschland.

Andreas1234567
Andreas1234567
Grünschnabel
15 Tage 8 h

Hallo @ Klara,

das “Weiße Kreuz” firmiert öffentlich schon unter

https://www.weisseskreuz.bz.it/de/home-609.html
Ich habe zur Kontrolle das offizielle Logo angefügt..

Vielen lieben Dank für die Arbeit meinen kleinen Mehrzeiler zu redigieren.
Ich schätze diese Mühe sehr ..

Fast so sehr wie die Arbeit der Jugendgruppen der Ehrenamtler.

Ganzjährige Grüße nach Südtirol

Vieldenker
Vieldenker
Superredner
15 Tage 6 h

Alles ist wichtig, nur die Natur und Umwelt Themen interessieren niemanden, die Zustände am Straßenrand passen sich so langsam den italienischen Verhältnissen an, auch da könnte die Jugend mal sensibilisieren und aufklären, um nicht vom müllsammeln zu sprechen. Aber naja, es gibt scheinbar Sachen die niemanden zu stören scheinen.

Andreas1234567
Andreas1234567
Grünschnabel
15 Tage 5 h

Hallo @Vieldenker,

jetzt hoffe ich doch nicht ernsthaft hier herausgelesen zu haben die Südtiroler Jugend soll sich im Aufklauben von Müll der durchziehenden Touristen
betätigen.
So eine Aktion wie “72 Stunden ohne Kompromiss” soll ein Appetitanreger für Ehrenamt und soziales Engagement sein und gewiss nicht eine Vorbereitung für ein
Leben als Südtiroler Putzaffe hinter den Touristenhorden welche jedweden Müll sofort fallen lassen. Die gängigen Touristenwanderwege sind leider Dauermahnmal für diese Unkultur.

Grüsse nach Südtirol

Vieldenker
Vieldenker
Superredner
15 Tage 5 h

@Andreas1234567 hast wohl keine Ahnung wieviele einheimische ihren Müll einfach so entsorgen. Wenns die Kinder sehen machen sies nach, wenn aber die älteren sehen das das die jungen nicht wollen, unterlassen sie diese schandtaten auch. Fürs klima demonstrieren sie auch und die erwachsenen und Politik reagiert darauf.

Andreas1234567
Andreas1234567
Grünschnabel
15 Tage 3 h

Hallo @ Vieldenker,

das stimmt natürlich auch mit den Heimischen..
In den Tälern wird es auch so sein..
Oben auf Steig und Wanderweg sehe ich eben das asoziale Verhalten des Massentourismus.
Ich wette wenn du für jedes aufgelesene Papiertaschentuch (ob mit oder ohne braune Streifen) 5 Euro bekommen würdest wärst du reich..

Muss man die Kurtaxe eben auf 3 Euro täglich erhöhen und davon Entsorgungspersonal finanzieren.
Müsste ich leider mitbezahlen. Egal, das mag ich keinem als “Ehrenamt” zumuten. Auch nicht den “Klimaprotestschülern”.Und gewiss nicht den Jugendgruppen der Ehrenamtler. Hab mir mal von Bergrettern erzählen lassen wie es Ende August am Vigiljoch ausschaut..

Gruss nach Südtirol

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