Zweiter Südtiroler Tag der Chancengleichheit

“Yes, she can!”

Montag, 18. September 2017 | 16:47 Uhr

Meran – Anlässlich des Tages für Chancengleichheit am 16. September wurde im Frauenmuseum in Meran die Ausstellung “lieber GLEICHberechtigt als später!“ eröffnet.

Im Jahr 2015 feierte der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen sein 25-jähriges Bestehen. Als beständiges Symbol für das große Engagement der Frauen und ihren ständigen Einsatz für gesellschaftliches Wachstum wurde zu diesem Anlass in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff eine Seidenakazie gepflanzt. Dabei entstand die Idee, einen Tag der Chancengleichheit für Frauen einzuführen, der wie die Seidenakazie Wurzeln schlagen und zum jährlichen Fixpunkt heran­wachsen sollte. So wurde am 16. September 2016 der 1. Tag der Chancengleichheit in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff mit einem bunten Programm begangen.

Gastgeber für den diesjährigen Tag der Chancengleichheit war das Frauenmuseum in Meran, welches in Zusammenarbeit mit dem Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen eine Ausstellung zum Thema Chancengleichheit konzipiert hat. Mit im Team ist auch die Bozner Design-Absolventin Sandra Sordini. Mit ihrer Diplomarbeit “Contro verso. Basta fiori, parliamo di genere” hat sie sich im Vorjahr den ersten Förderpreis für wissenschaftliche Arbeiten gesichert, den der Landesbeirat für Chancengleichheit jährlich vergibt. Die Arbeit bildete die Grundlage und den Ausgangs­punkt für eine Annäherung an das Thema der Gleichberechtigung aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Die Landesrätin für Chancengleichheit, Martha Stocker, unterstrich bei der Ausstellungseröffnung, dass “seit Inkrafttreten des Gleichstellungsgesetzes im Jahr 2010 vieles erreicht worden” sei. “Unser Weg ist aber noch lange nicht zu Ende, bis die Gleichstellung zwischen Mann und Frau als selbstverständlich in unserer Gesellschaft angekommen ist”, betonte die Landesrätin.

“Der Tag der Chancengleichheit soll dazu dienen, die wichtige Rolle der Frauen in unserer Gesellschaft in Erinnerung zu rufen. Es reicht nicht nur am Weltfrauentag daran zu denken, sondern Frauen sollen das ganze Jahr über Wertschätzung und Respekt erfahren. Mit der Ausstellung wollen wir dazu anregen, Bestehendes zu hinterfragen, verkrustete Denkweisen aufzubrechen und die Vielfalt an möglichen Positionen und Geschlechterrollen aufzuzeigen”, erklärte die Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit Ulrike Oberhammer.

Die Wanderausstellung ist nach ihrer Eröffnung am Samstag noch bis zum 16. Oktober im Frauenmuseum zu sehen und kann im Anschluss über das Frauenbüro des Landes Südtirol (Tel.: 0471 418690 oder frauenbuero@provinz.bz.it) kostenlos ausgeliehen werden.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

2 Kommentare auf "“Yes, she can!”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Sag mal
Sag mal
Superredner
1 Monat 3 Tage

wann vergeht der Stocker endlich mal das Lachen.

krakatau
krakatau
Superredner
1 Monat 1 Tag

Können die auch deutsch ?

wpDiscuz