Interregionale Rheumatagung in Innsbruck

Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg fördern

Dienstag, 12. Oktober 2021 | 23:06 Uhr

Bozen/Innsbruck – Unter dem Arbeitstitel „Entwicklung der Rheumatologie in der Europaregion Tirol – Perspektiven für die Zukunft“ fand am 11. Oktober in Innsbruck eine Tagung der Rheumatologen der Europaregion Tirol statt. Die Patenschaft für die Veranstaltung hat die Europaregion Tirol – EVTZ übernommen. Organisatoren der Tagung waren die Morbus-Bechterew-Vereinigung Nordtirol, die Österreichische Rheumaliga und ihre Partnervereinigungen ATMAR (Associazione Trentina Malati Reumatici) aus dem Trentino und die Rheuma-Liga Südtirol.

Die Vereinigungen arbeiten seit Jahren sehr eng zusammen und veranstalten abwechselnd in Trient, Innsbruck und Bozen interregionale Rheumatagungen mit renommierten Referenten. „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Rheumatologen innerhalb der Europaregion Tirol zu stärken. Die Rheumatologie steht dies- und jenseits des Brenners vor ähnlichen Herausforderungen, weshalb der Gedanken- und Ideenaustausch von großer Wichtigkeit ist. Wir sind überzeugt, dass es diese Zusammenarbeit braucht und dass die rheumakranken Menschen davon profitieren“, so der der Präsident der Morbus-Bechterew-Vereinigung Nordtirol, Markus Korn und die Präsidentin von ATMAR, Lucia Innocenti. Landesrat Thomas Widmann konnte aufgrund dringender dienstlicher Verpflichtungen im Rahmen der Covid-Bekämpfung nicht bei der Pressekonferenz anwesend sein, begrüßte aber die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und dankte für die Initiative.

Die Ergebnisse der Tagung wurden im Beisein des Gesundheitslandesrates aus Nordtirol, Mag.a Anette Leja präsentiert. „Besonders am Herzen liegt uns das Thema Ausbildung und die Gewinnung junger Mediziner für den Fachbereich Rheumatologie. Ebenso ein großes Thema ist die flächendeckende Versorgung der Patienten und die Zusammenarbeit mit den anderen Diensten und den Hausärzten. In all diesen Bereichen wollen wir verstärkt zusammenarbeiten.

Ein großer Themenkomplex ist auch der Bereich Forschung.“, erklärten der verantwortliche Oberarzt der Rheumaambulanz an der Universitätsklinik Innsbruck, Dr. Johann Gruber, der Leiter des Rheumatologischen Dienstes in Südtirol, Primar Dr. Christian Dejaco und der Primar der Abteilung Rheumatologie am Krankenhaus Trient, Dr. Roberto Bortolotti. „Wir begrüßen diese Art der Zusammenarbeit innerhalb der Europaregion Tirol und werden sie nach Kräften fördern“, heißt es in der Stellungnahme der Landesrätin Mag.a. Anette Leja.

Von: bba

Bezirk: Bozen

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