Kostüme von Armani

Applaus für Broadway-Eröffnung bei Opernball-Generalprobe

Mittwoch, 11. Februar 2026 | 21:56 Uhr

Von: apa

Bei den Besucherinnen und Besuchern der Generalprobe der Eröffnung des Wiener Opernballes am Mittwochabend in der Staatsoper ist die diesjährige Broadway-Eröffnung schon einmal gut angekommen. Besonders viel Applaus gab es für den Auftritt des Staatsballetts mit “The Carousel Waltz” aus dem Musical “Carousel” – samt imposanten goldenen Kostümen von Giorgio Armani.

Der “Carousel Waltz” war auch verantwortlich dafür, dass Operndirektor Bogdan Roščić der heurigen Eröffnung einen eigenen Dreh gab. Ballettdirektorin Alessandra Ferri trat nämlich mit der Idee an den Direktor heran, bei der Eröffnung mit dem Staatsballett dieses Stück tanzen zu wollen. “Es ist ein Feiern des Lebens, der Kunst, der Musik und der Gesellschaft”, sagte Ferri im Vorfeld. Für die Kostüme der Tänzerinnen und Tänzer zeichnete dann noch dazu niemand Geringerer als Giorgio Armani verantwortlich, der noch vor seinem Ableben im vergangenen Jahr die Bekleidung entwarf.

Auch bei einem Teil der ausgewählten Musikstücke, die von der südafrikanischen Sopranistin Pretty Yende und dem französischen Tenor Benjamin Bernheim gesungen werden, gibt es viel Broadway-Feeling. So konnten die Besucherinnen und Besucher am Mittwoch etwa bei der “Maria”-Arie und der Balkonszene aus dem weltberühmten Musical “West Side Story” von Leonard Bernstein mitschmachten.

Heimliche Opernball-Hymne zum Schluss

Für den Abschluss wurde dann ein Stück ausgewählt, das als heimliche Opernball-Hymne gelten könnte: Das Trinklied aus der Oper “La Traviata” von Giuseppe Verdi. Dieses wurde vom Generalprobenpublikum auch entsprechend gefeiert.

Dass die heurige Eröffnung beispielgebend für zukünftige Inszenierungen sein könnte, glaubte Roščić eher nicht. “So etwas muss spontan entstehen”, sagte der Direktor gegenüber der APA. Sein Höhepunkt ist aber sowieso die “Zauberflöte für Kinder” am Tag nach dem Opernball. “Da herrscht wirklich eine ganz eigene Atmosphäre.”

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