Wien ist heuer nicht die einzige ESC-Hostcity

Erste Asien-Ausgabe des Song Contests heuer in Bangkok

Dienstag, 31. März 2026 | 11:58 Uhr

Von: apa

Der Eurovision Song Contest expandiert in die Welt: Nach einem kurzlebigen American Song Contest und langjährig ventilierten Ideen für eine Ausgabe in Fernost scheint es nun endlich so weit: Am 14. November geht in Thailands Hauptstadt Bangkok der erste Eurovision Song Contest Asia über die Bühne – mit vorerst zehn bestätigten Teilnehmerländern, wie die europäische Rundfunkunion EBU mit Sitz in Genf mitteilt. Man organisiert den Bewerb gemeinsam mit lokalen Partnern.

Der ESC habe eine Tradition über die Jahrzehnte etabliert, verschiedene Nationen friedlich im Wettbewerb zu vereinen, getreu dem Motto “United by Music”. “Eurovision Song Contest Asia wird auf diesem Erbe aufbauen und eine neue gemeinsame Bühne schaffen, auf der sich die Kulturen treffen können, Stimmen hörbar gemacht werden und sich kreative Gemeinschaften grenzüberschreitend vernetzen können”, so die EBU in ihrer Aussendung. Bisher gebe es keine vergleichbare panasiatische Plattform, weshalb der Weg hin zum Entertainment-Gesprächsthema Nr. 1 in der Region geebnet sei.

Derzeit fix ihre Teilnahme zugesagt haben jedenfalls zehn Länder – von Südkorea über die Philippinen und Vietnam bis hin zu Nepal und Bhutan. Weitere könnten in den kommenden Monaten folgen. Wien wird heuer also nicht die einzige ESC-Gastgeberstadt bleiben. Die eigentliche Show in Bangkok soll dann nach dem bekanntem Muster des europäischen Bewerbs ablaufen, wobei eingefleischte ESC-Fans sich nicht zwingend ein Ticket nach Bangkok kaufen müssen, wird das Event doch auf dem offiziellen Eurovision Youtube-Kanal übertragen.

(S E R V I C E – www.eurovisionasia.com )

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