Von: apa
Kandidat Jonas Lovv
Mit kapitalem Schnauzer, viel tätowierter Haut, starkem Rocksound und überragender Stimme startet Jonas Lovv mit viel Selbstvertrauen in den Wiener Eurovision Song Contest. Kein Problem dürfte für Norwegens charismatischen Starter die Qualifikation für das Finale am 16. Mai werden. Ein Weiterkommen im zweiten Halbfinale zwei Tage davor scheint vorgezeichnet – erfüllt der Song “Ya Ya Ya” doch viele Erwartungen und weiß mit punkig-hartem Gitarrenriff und eingängigem Refrain zu überzeugen. Dazu gesellt sich Jonas Lovvs bluesig angehauchte Stimme, die auch in hohen Lagen zu überzeugen scheint, wie sich den ersten Liveperformances des Songs entnehmen lässt.
Beim norwegischen “Melodi Grand Prix” konnte der am 8. September 1994 geborene Jonas Lovv Hellesøy u.a. den ESC-Sieger des Jahres 2009, Alexander Rybak, hinter sich lassen. Und doch zeigt sich der Neo-Star im APA-Gespräch keinesfalls als Ehrgeizler: “Ich hatte auch nicht in einer Million Jahre das Ziel zu gewinnen. Ich habe nur zum Spaß und wegen der Liebe und der Plattform für mich teilgenommen. Und ich denke, das gilt für den ESC jetzt auch. Ich möchte Leute treffen und Menschen meine Musik präsentieren – und einfach eine gute Zeit haben.” “Ya Ya Ya” bietet jedenfalls Einblicke in die Gedankenwelt eines nicht unbedingt “normalen” Lebenswandels und lässt für Lovv viel Platz für lang gezogene Töne und Posen – was beim ESC ja keineswegs als Fehler gewertet wird.
Norwegens ESC-Geschichte
Neben dem schon erwähnten Erfolg Rybaks konnte Norwegen bisher zwei weitere Male überzeugen – und zwar mit “Nocturne” von Secret Garden im Jahr 1995. Zehn Jahre davor gewann in feinstem 1980er-Flair Bobbysocks mit dem Titel “La det swinge”. Jedoch landete Norwegen auch zwölf Mal auf dem letzten Platz und sicherte sich damit einen unrühmlichen, aber einsamen Spitzenwert.
Hervorragende 15 von 18 Malen überwand man bisher das Semifinale. Je ein Mal landete Norwegen auf dem 2. und 3. Platz. Für das letzte größere Highlight in Norwegens ESC-Historie sorgte 2023 Alessandra mit “Queen of Kings”, das auf dem starken 5. Platz zu liegen kam. Zu einem solchen Ergebnis könnte Jonas Lovv durchaus auch im Stande sein.
Die größten Erfolge Norwegens:
Platz 1
1985
Bobbysocks “La det swinge”
Platz 1
1995
Secret Garden “Nocturne”
Platz 1
2009
Alexander Rybak “Fairytale”
(S E R V I C E – www.eurovision.com/stories/jonas-lovv-ya-ya-ya-norway-2026/ )




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen