Spontanbefragung

Bürgermeisterwahl: Ist die Stichwahl überflüssig?

Dienstag, 29. September 2020 | 07:26 Uhr

Bozen – Am 4. Oktober müssen sich die Wählerinnen und Wähler in Meran und Bozen noch einmal ihren Wahlausweis schnappen, um in der Stichwahl ihren Bürgermeister zu ermitteln. Keiner der Kandidaten in Meran oder Bozen konnte bekanntlich im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit ergattern.

Doch manch einer fragt sich, ob dieser zweite Wahlgang unbedingt erforderlich ist, und hält die Stichwahl für überflüssig – auch weil sie zusätzliche Kosten bedeutet. Andererseits ist die Stichwahl zwischen den beiden stimmenstärksten Kandidaten auch ein Zeichen von Demokratie und in gewisser Weise eine doppelte Absicherung des Wählerwillens.

Wie steht ihr dazu: Gebt jetzt eure Meinung ab!

Von: luk

Kommentare

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10 Kommentare auf "Bürgermeisterwahl: Ist die Stichwahl überflüssig?"


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Iatz woll
Iatz woll
Tratscher
28 Tage 10 h

Meiner Meinung nach hat sich der Bürger mit seiner ersten Stimme schon entschieden! Ausserdem ist die Stichwahl mit zusäzlichen Kosten für den Steuerzahler verbunden!

berthu
berthu
Universalgelehrter
28 Tage 10 h

Das ist nur eine weitere Stufe der Einflussnahme auf das Endergebnis. Wem nutzt es? Wichtiger wäre die richtige Gestaltung der Wahlzettel mit eindeutigen Namen drauf, keine Handschrift, aber  übersichtliche Listen in der Kabine. Man geht ja nicht mit einer Namensliste in die Kabine, und die Rechtschreibung birgt weitere möglich ungültige Stimmen.

hundeseele
hundeseele
Superredner
28 Tage 11 h

Natürlich,wer die meisten Stimmen vereinen kann hat gewonnen,punkt!

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Tratscher
28 Tage 8 h

Ich verstehe generell das ganze Bürgermeistergeplänkel nicht. Deren Arbeit kann ein Beamter übernehmen. Dieser soll alle drei Jahre gewechselt werden, damit der demokratischen Rotation entsprochen wird, und die Parteienstreitigkeiten wären aus der Welt. Gemeinde und Staat sparten eine Menge Geld, das sie Verarmten spenden könnten.

Armin
Armin
Grünschnabel
28 Tage 10 h

Für mich schon. Der meistgewählte sollte dass Amt bekommen. Nur bei Unklarheiten eventuell eine Stichwahl.

xXx
xXx
Universalgelehrter
28 Tage 8 h

Für mich eine Demokratiesche Notwendigkeit.
Beispiel Meran, dort haben die beiden Topkanditaten zusammen gerade mal 50% der Stimmen erhalten, das heißt 50% haben keinen der Bedein als ihre erste Wahl. Diese Mehrheit MUSS die mögluchkeit haben, sich zumindest zwischen einen der Beiden zu entscheiden.

Ein Mittelweg wäre eventuell das es zu keiner Stichwahl kommt wenn 2/3 der Wähler sich für die 2 Topkanditaten entschieden haben (z.b. Bozen)

ex-Moechteg.Lhptm.
ex-Moechteg.Lhptm.
Superredner
28 Tage 8 h

würde max 4 Bürgermeisterkandidaten zulassen. Dann ohne Stichwahl.

Die vier meistgewählten Parteien der vorigen Wahl dürften Kanditaten ernennen. Parteien die sich ständig neu erdinden hätten also ein Problem.

Das würde für Bozen bedeuten:
Svp ok
Pd eigenen Kandidat oder Caramaschi muss für Pd kandidieren
Zanin müsste auf Legaliste kandidieren oder gar nicht
Movimento 5 stelle hätte den 4. Kandidaten
Würde eine der 4. ersten Parteien von 2015 keinen Kandidaten finden kommt die 5. Partei zum Zug:
Spagnolli gibts nicht mehr
6. Partei Urzi: auch nicht
7. Partei: die Grünen

M5s saust bei der Wahl durch und bereits der 1. Wahlgang wird wie eine Stichwahl

Soraia_CTE
Soraia_CTE
Neuling
28 Tage 9 h

google street view…

a sou
a sou
Superredner
28 Tage 7 h

Stichwahl muss sein… es wäre betrug, wenn ein Kandidat mit 35% Zustimmung über 100% regieren darf ohne dass nochmal gefragt wird!

wanderratte
wanderratte
Grünschnabel
28 Tage 1 h
Die Stichwahl ist ein totaler Unsinn und hat auch nichts mit Demokratie zu tun. Der Bürgermeister soll im ersten Wahlgang ermittelt werden. Welchen Sinn hat es jetzt in Meran, dass die SVP Wähler, die deutsche Opposition gezwungen wird einen grünen, oder italienischen Rechtskandidaten zu wählen, genauso unsinnig wäre eine Stichwahl zwischen 2 deutschsprachigen Bürgermeisterkandidaten für Italiener und eine Stichwahl von 2 Italienern wie in Bozen für die deutsche Bevölkerung. Die Hälfte der Bürger ist von vornherein ausgeschlossen und wählt entweder gar nicht, das kleinere Übel, oder das was sich die eigene Wunschpartei wünscht. Hinausgeworfenes Geld, Zeit und am Ende muss… Weiterlesen »
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