Städte auf See könnten bereits 2020 Wirklichkeit werden

“Befreiung der Menschheit von Politikern”

Donnerstag, 16. November 2017 | 07:37 Uhr

San Francisco – Die Idee von Städten, die auf den Ozeanen dieser Welt schwimmen und praktisch ein eigener Staat sind, klingt nach einer Fantasy-Geschichte oder Science-Fiction. Doch genau diese Vorstellung soll bereits schon 2020 Wirklichkeit werden.

„Seasteading Institute“ aus San Francisco in den USA ist eine Nonprofit-Organisation, die seit ihrer Gründung im Jahr 2008 daran arbeitet. Jetzt hat Französisch-Polynesien der Organisation grünes Licht für einen Testlauf in deren Gewässern gegeben.

Joe Quirk, der Präsident vom „Seasteading Institute“ betont gegenüber der New York Times, dass man mit dem Konzept eine Vielzahl von „Ländern“ und „Regierungen“ erschaffen kann, die die Vielfalt der Menschen widerspiegeln.

Das große Ziel hinter dem Projekt sei die „Befreiung der Menschheit von Politikern“ und die „Neudefinition der gesellschaftlichen Regeln.“

Die schwimmende Stadt auf dem Meer besteht aus einem Ring, der vor hohem Seegang schützen soll. Darin befinden sich dann eine Reihe von Wohnhäusern, Hotels, Restaurant, Büros und Geschäftslokalen.

Quirk veranschlagt die Kosten für eine Offshore-Stadt mit rund 170 Millionen Dollar. Wer jetzt glaubt, das ist alles nur ein Hirngespinst, der irrt sich wohl.

Denn das „Seasteading Institute“ konnte mit seinem Vorhaben bereits eine Startfinanzierung vom PayPal-Mitbegründer und Investor Peter Thiel an Land ziehen. Dennoch ist die Organisation bei der Umsetzung auf weitere Investoren angewiesen.


Was haltet ihr von der Idee? Würdet ihr sogar auf eine schwimmende Stadt eurer Wahl ziehen? Wir sind gespannt auf eure Meinung!

Von: luk