Von: luk
Bozen – Anlässlich des heutigen Tages der Arbeit unterstreicht der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) die zentrale Bedeutung des Gastgewerbes für Beschäftigung, Wertschöpfung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Südtirol. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Arbeitgeber des Landes und bietet tausenden Menschen Perspektiven − gerade auch jungen Menschen und Quereinsteigern.
Die aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigen ein stabiles Bild: Die Erwerbstätigenquote liegt bei 73,9 Prozent, die Arbeitslosenquote mit 1,8 Prozent auf einem historischen Tiefstand. Besonders hebt der HGV die Rolle des Dienstleistungssektors hervor, zu dem auch das Gastgewerbe zählt. Im Bereich Beherbergung und Gastronomie ist die Beschäftigung zuletzt weiter gewachsen. Im Jahr 2025 verzeichnete die Branche durchschnittlich über 38.300 Beschäftigte. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dass das Gastgewerbe auch ein stabilisierender Faktor am heimischen Arbeitsmarkt ist“, betont HGV-Präsident Klaus Berger. In Zeiten struktureller Veränderungen ist es entscheidend, jene Branchen zu stärken, die Beschäftigung sichern und Entwicklung ermöglichen, schreibt der HGV in seiner Presseausendung.
Angesichts globaler Unsicherheiten erweist sich der Tourismus zudem als stabiler Pfeiler der regionalen Wirtschaft. Das Hotel- und Gastgewerbe leistet somit auch in herausfordernden Zeiten einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärke Südtirols. „Der 1. Mai ist ein Tag der Anerkennung für alle, die täglich am Arbeitsplatz ihren Beitrag leisten − auch und gerade im Hotel- und Gastgewerbe“, so HGV-Direktor Raffael Mooswalder.
Der HGV appelliert an Politik und Gesellschaft, die Bedeutung des Gastgewerbes als Arbeitgeber anzuerkennen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die Beschäftigung sichern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig stärken, heißt es abschließend in der Presseaussendung.




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