LH Kompatscher erhält Zusagen von der Führungsspitze der Post

25 weitere Briefträger können angestellt werden

Dienstag, 19. Februar 2019 | 14:54 Uhr

Bozen – Die flächendeckende Einführung eines neuen Zustellungsmodells seitens Poste Italiane sorgt für Zündstoff. Aufgrund des mit der Italienischen Post abgeschlossenen Abkommens, das für Südtirol einen hohen Zustellungsstandard vorsieht, hat sich Landeshauptmann Arno Kompatscher in die Verhandlungen eingeschaltet und sich dazu mit der Führungsspitze von Poste Italiane in Rom und Mestre getroffen.

Im Rahmen des Treffens erinnerte Landeshauptmann Arno Kompatscher daran, dass das Hauptziel der Konvention ein täglicher und pünktlicher Zustellungsdienst für ganz Südtirol sei. Er forderte daher Poste Italiane auf, diesen flächendeckend zu gewährleisten, und zwar unabhängig von etwaigen Umstellungen des Zustellungsmodells. Dies sei die Voraussetzung, um die in der Vereinbarung vorgesehenen Zahlungen vorzunehmen, denn bis dato hat das Land gerade aus diesem Grund keine Zahlungen getätigt.

Anstellung weiterer 25 Briefträgerinnen und Briefträger zugesichert

Vorerst konkret einholen konnte Landeshauptmann Kompatscher die Zusage für weitere unbefristete Anstellungen von 25 Briefträgerinnen und Briefträgern, die zu einer Verstärkung der Dienste beitragen sollen.

Bezüglich der jüngst besonders kritisierten Änderungen der Arbeitszeiten der Briefträgerinnen und Briefträger stellte der Landeshauptmann klar, dass diese auf ein nationales Abkommen zwischen Arbeitgeber und den repräsentativsten Gewerkschaften zurückzuführen sind. Zwar konnten die Gewerkschaften auf lokaler Ebene in Nachverhandlungen noch deutliche Verbesserungen bei den Arbeitszeiten im Vergleich zum ursprünglich geplanten Modell herausholen. Eine noch weiter gehende Annäherung der Arbeitszeiten an die bisher für Briefträgerinnen und Briefträger geltenden ist nun allerdings nur mehr in Abweichung zum nationalen Gewerkschaftsabkommen möglich. “In die Abmachungen zwischen Betrieb und Gewerkschaften kann sich das Land natürlich nicht einmischen. Zuständig für die Forderung nach weiteren Änderungen der Arbeitszeiten sind also nun definitiv die Arbeitnehmervertretungen”, betont Landeshauptmann Kompatscher.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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19 Kommentare auf "25 weitere Briefträger können angestellt werden"


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Diogenes
Diogenes
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Jetzt mal halblang! Wenn wir 10 Mio Euro für einen funktionierenden  Postdienst zahlen, dann muss das Land Südtirol auch bei Arbeitszeiten mitreden dürfen. Was die staatlichen Gewerkschaften mit posteitaliane ausschnapsen, kann gerne unten in Italien gelten.
Wir Südtiroler fordern nicht nur ein funktionierendes Verteilerzentrum, neue Briefträger und an unsere Bedürfnisse angepasste Arbeitszeiten, sondern einen zuverlässigen, mitteleuropäischen  Postdienst! Und das ist mit posteitaliane nicht zu machen! Also LH, kündigen Sie den unhaltbaren Vertrag und lassen Sie uns eine Landespost aufbauen und für die internationale Post einen Vertrag mit der Österreichischen Post AG abschließen!!!

ma che
ma che
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Ich zweifle, dass unsere Politik das hinkriegt. Sieh doch mal beim Strom -> wurde teurer. Oder im Gesundheitswesen -> wird kontinuierlich schlechter.
Am besten in österreichische Hand geben, die haben ein sehr gut funktionierendes Postwesen.

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Und wieder wird sich wenig,oder nichts tun.25 Neueinstellungen,lächerlich!!!

Tabernakel
1 Monat 6 Tage

Nun könnt Ihr Euch alle bewerben und es besser machen.

ma che
ma che
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Es geht nicht darum, dass die Briefträger ihre Arbeit schlecht machen, sondern um di Organisation. Die obliegt leider überbezahlten und inkompetenten Leuten, von denen die meisten nicht ein Mal einen Brief ausgetragen haben!

nuisnix
nuisnix
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Die 25 Leute, welche sich um diesen Job reißen, warten sicher nur um die Ecke…

tucano2
tucano2
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

….. angestellt werden sicher wieder Leute aus Mittel- und Süditalien, bekommen die “trasferta” bezahlt, ein schönes Hotelzimmer und dürfen mit dem Dienstauto Südtirol erforschern, weil sich Südtiroler ja keine melden! Wer glaubt, wird selig!

Knut
Knut
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Das war vor Jahren mal ein richtig begehrter und angesehener Job!

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 6 Tage

@ Knut
Vor Jahren war auch noch eine viel seriösere Welt und dies in allen Sparten, nicht zu vergessen es viel weniger weniger bestbezahlte Sesselkleber und eine Unmenge von NIXperten !!!

stief
stief
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Hoffmers s Beschte…

BrunfoeflJoggl
BrunfoeflJoggl
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Besser wäre dass die Vorhandenen nicht gehen…

lumpi
lumpi
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Hat es nicht schon vor langer Zeit mal geheisen, daß das Land Südtirol
das Postwesen selber in die Hand nehmen will ???? Oder teusche ich mich?

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Ja, da täuschst du dich. Das ist das, was die Opposition immer wieder forder, während die aktuelle Regierung auf Zusmmenarbeit setzt. Zur Zeit besteht diese allerdings aus Finanzspritzen.

Guri
Guri
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Das einzige was funktioniert ist es in Österreich Post zu übergeben , weil poste Italia nicht dazu fähig ist , ganz einfach ..du kannst aus Inkompetenz nicht gold machen

Bluemchen
Bluemchen
Superredner
1 Monat 6 Tage

@Guri
Das Einzige was funktioniert ist die österreichische Post ??????? Dann erklär mir mal bitte wieso die Pakete die aus Deutschland kommen regelmässig mindestens 2 Wochen in Innsbruck liegen bleiben !?!?!?

prontielefonti
prontielefonti
Superredner
1 Monat 6 Tage

😂😂😂 und 25 lossns drnoch wieder

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Es liegt doch nicht (nur) an der Anzahl der Briefträger …
Die Schreiben schaffen es doch noch nicht mal vom Start- ins Zielpostamt.
Was man hier zu tun gedenkt, würde mich mehr interessieren.

ghostbiker
ghostbiker
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

is gleiche Casino wia ba do SAD,fohrt a koan Einheimischer mehr ba so an Theater…

Rapunzel
Rapunzel
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Die 25 Leute werden sie unter den Südtirolern nicht finden. Die Ausschreibungen gehen schon seit Jahren in Leere. Und bei der Bahn läuft es genau gleich ab.

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