Arbeiten zum Ausbau der Landesstraße nach Glaning ausgeschrieben ­

558.000 Euro für zwei Kehren

Mittwoch, 28. Februar 2024 | 11:28 Uhr

Von: luk

Glaning – Auf der Landesstraße nach Glaning werden zwei Kehren ausgebaut, um die Fraktion auch für Busse erreichbar zu machen. Die Arbeiten dafür wurden jetzt ausgeschrieben.

Auf der Landesstraße nach Glaning befinden sich auf einem Abschnitt kurz aufeinanderfolgend zwei Kehren, die aufgrund ihres kleinen Radius’ zwar für Pkws und kleinere Lkws befahrbar sind, nicht aber für Autobusse. Dieser Umstand schränkt die Erreichbarkeit der Örtlichkeit stark ein. Dazu führte Landesrat Daniel Alfreider gemeinsam mit dem Jenesiener Bürgermeister Paul Romen im vergangenen Jahr vor Ort einen Lokalaugenschein durch. Nun konnten die Arbeiten dafür ausgeschrieben werden.

“Der Ausbau der Landesstraße nach Glaning ist ein wichtiger Schritt, um die Erreichbarkeit bis in die Weiler zu stärken. Durch diesen Ausbau wird nun auch die Möglichkeit gegeben, künftig mit Bussen die Örtlichkeit zu erreichen und somit eine Anbindung an das ÖPNV-Netz zu garantieren. Dies ist für die Bevölkerung eine große Bereicherung”, führt Landesrat Alfreider aus.

“Für die Fraktion Glaning ist der Ausbau dieser kritischen Stelle an der Gemeindegrenze zu Bozen sehr wichtig – auch für die Sicherheit im Straßenverkehr. Der Ausbau ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung im ländlichen Raum und für den Personennahverkehr”, sagt Bürgermeister Paul Romen. Der geplante Ausbau ermögliche es, dass nach erfolgtem Eingriff Busse mit bis zu zwölf Metern Gesamtlänge diesen Abschnitt befahren können.

“In Südtirol gibt es viele abgelegene Ortschaften. Mit Eingriffen wie diesem wollen wir auch zur wirtschaftlichen Entwicklung dieser Ortschaften beitragen und die gesellschaftliche Teilhabe von älteren Menschen gewährleisten. Auch für jüngere Menschen ist eine gute Anbindung des Wohnortes ein zentrales Element, um nicht von dort wegzuziehen. Es ist unsere Aufgabe, dem durch eine gute Straßeninfrastruktur bis in die Fraktionen und Weiler vorzubeugen”, sagt Landesrat Alfreider.

“Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 558.000 Euro. Die Ausschreibung läuft noch bis zum 14. März um 12.00 Uhr”, fügt die Verfahrensverantwortliche Sabine Thurner an.

Bezirk: Bozen, Salten/Schlern

Kommentare
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Universalgelehrter
3 Monate 7 h

2 Kehren, 3 Häuser, 4 Kühe. Würde es nicht genügen, kleinere Busse einzusetzen?

Doolin
Doolin
Kinig
3 Monate 7 h

…tat man moanen…

vunmirausgsechn
vunmirausgsechn
Tratscher
3 Monate 6 h

@info diskriminierender geht’s wohl nimmer oder?? wieso haben die Glaninger und deren Gäste nicht auch das Recht auf eine gute Zufahrt?

info
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Universalgelehrter
3 Monate 5 h

Eine Zufahrt ist ja da, die bisher für alles gereicht hat, inklusive Bauarbeiten, Einsatzfahrzeuge, Feuerwehr etc.
Es sollte erlaubt sein, darüber nachzudenken, ob es sinnvol ist, den Salten weiter zuzubetonieren und dabei in der Erstellung eine halbe Million auszugeben (Instandhaltungskosten fallen dann jährlich auch an), oder vielleicht besser, mit einem kleineren Fahrzeug die Anbindung von Glaning und anderer Fraktionen an den öpnv zu garantieren.

vunmirausgsechn
vunmirausgsechn
Tratscher
3 Monate 4 h

@info was hat jetzt bitte der Salten mit den zwei Kehren zu tun?? den Salten betoniert da keiner zu! Wieso muss man überall seinen Senf dazugeben, wenn man nicht mal Ahnung hat?

Tommmi
Tommmi
Grünschnabel
3 Monate 7 h

Noch besser
Wenn eine private firma das maxcht dann kostet es ein viertel

krokodilstraene
3 Monate 4 h

Es macht ein Privater, aber planen und ausschreiben darf bei einer öffentlichen Straße klarerweise kein Privater… und das macht es halt teurer, weil auch der St. Bürokratius bezahlt sein will…

Homelander
Homelander
Universalgelehrter
3 Monate 4 h

et leicht ibotriebm der Preis, fi 2 Kehren..🙄 obo sie kenn olla volong wose well, spielt keine Rolle…

Doolin
Doolin
Kinig
3 Monate 2 h

…sein lei Steuergelder…

primetime
primetime
Kinig
2 Monate 29 Tage

@Homelander warum “sie kenn olla volong wose well, spielt keine Rolle…”? Die Stadt gibt in der Ausschreibung einen maximalen Kostenpunkt vor den sie bezahlen.
Du als privatfirma machst einen Kostenvorschlag und je nach Kriterien (auch der angebotene Preis) wird entschieden wer den Zuschlag bekommt.
Das heißt dass diese Arbeiten am Ende auch nur 100.000€ kosten können

Oma
Oma
Superredner
3 Monate 2 h

Die busfohra sein nimma des wos sie amol worn.

Tiroler25
Tiroler25
Superredner
3 Monate 1 h

Teures Pflaster

fingerzeig
fingerzeig
Superredner
3 Monate 50 Min

hauptsoch des werd klimaneutral bewerkstelligt.
von a-z

lumbumba
lumbumba
Grünschnabel
2 Monate 29 Tage

WIRD DIE STRASSE MIT 500 € SCHEINEN GEPFLASTERT…..GELDVERSCHWENDUNG….. EIN NORMALER BÜRGER MACHT SO  EINE ARBEIT MIT EINEM DRITTEL

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