Von: luk
Mailand/Bozen – Der Energiekonzern Alerion Clean Power hat im ersten Quartal 2026 kräftig zugelegt. Die operativen Erlöse stiegen im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 44 Millionen Euro, das EBITDA erhöhte sich um 27 Prozent auf 35,2 Millionen Euro. Auch die Stromproduktion fiel mit 372,2 Gigawattstunden deutlich höher aus als im Vorjahreszeitraum.
Nach Angaben des Unternehmens ist die Entwicklung vor allem auf günstigere Windverhältnisse zurückzuführen. Die Stromerzeugung auf den Anlagen des Konzerns lag damit klar über dem Wert des ersten Quartals 2025, als 315,4 Gigawattstunden produziert wurden. Der durchschnittliche Erlös je Megawattstunde blieb mit 118,3 Euro nahezu stabil.
Belastet wurde das Ergebnis von einer höheren Verschuldung. Die Finanzverschuldung stieg zum 31. März auf 648,4 Millionen Euro, nach 598,6 Millionen Euro zum Jahresende 2025. Alerion verwies auf Investitionen im Berichtszeitraum; zugleich hatte der Konzern im Vorjahr noch einen negativen Effekt aus Absicherungsgeschäften verbucht.
Das Unternehmen bezeichnete das Quartalsergebnis dennoch als klaren Beleg für die robuste operative Entwicklung des Konzerns.
Hinter dem börsennotierten Unternehmen Alerion steht ein Unternehmensverbund der Familie Gostner aus Südtirol.




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