Spesenübernahme nicht fix

ASGB-Gebietskörperschaften: “Achtung bei freiwilliger Weiterbildung”

Donnerstag, 10. Januar 2019 | 16:14 Uhr

Bozen – Hans Rungg, Landessekretär der Fachgewerkschaft Gebietskörperschaften im Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB), weist jene Bedienstete, welche den Besuch der auf 100 Stunden angelegten Vorbereitungskurse für Leiter der Servicestelle für Bau- und Landschaftsangelegenheiten planen, darauf hin, dass der Gemeindenverband in einer Mitteilung an die Gemeinden präzisiert hat, dass es sich um eine freiwillige Weiterbildung handeln würde.

Dies würde, so Rungg, bedeuten, dass die Körperschaft die Spesen dafür übernehmen kann, jedoch nicht dazu verpflichtet ist. All jenen, die sich zu den Kursen anmelden möchten, sei deshalb geraten, sich von der Körperschaft die Verpflichtung ausstellen zu lassen oder sich die Teilnahme mittels auszuhandelnden Spesenersatz so teuer als möglich zu erkaufen. Nur so könne gewährleistet werden, dass die zu erwartenden Spesen samt Arbeitszeit nicht zu Lasten der Teilnehmer gehen würden.

„Man kann zwar davon ausgehen, dass sich die Gemeinden kulant zeigen, da sie selbst ein ureigenes Interesse daran haben, Bedienstete mit dieser Ausbildung zu haben, der Versuch ein Abkommen darüber zu schaffen ist aber leider gescheitert“, erläutert Rungg.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

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