Welttag der Großeltern und älteren Menschen

Aufruf zur Begegnung zwischen den Generationen

Donnerstag, 23. Juli 2026 | 18:06 Uhr

Von: mk

Bozen – An diesem Sonntag, den 26. Juli 2026 wird zum sechsten Mal der von der Katholischen Kirche ausgerufene Welttag der Großeltern und älteren Menschen begangen. Die heurige Botschaft des Gedenktags lautet: „Ich aber werde dich niemals vergessen“ (Jes 49,15). Diesem Motto entsprechend ruft die Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund dazu auf, Großeltern und andere ältere Verwandte und Bekannte sowie Menschen, die einsam sind, zu besuchen und ihnen in der persönlichen Begegnung zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.

„Seit der Welttag der Großeltern und älteren Menschen im Jahr 2021 von Papst Franziskus eingeführt wurde, tragen wir als Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund ihn mit. Neben den älteren Menschen selbst liegen uns nämlich auch religiöse Werte sehr am Herzen“, erklärt Landespräsidentin Theresia Agreiter Larcher. Der Gedenktag wird jährlich am vierten Sonntag im Juli ausgetragen, in zeitlicher Nähe zum Tag der Großeltern Jesu, der Hl. Anna und dem Hl. Joachim. Heuer fällt beides genau zusammen.

Zunehmend mehr Orts- und Bezirksgruppen der Vereinigung organisieren an diesem Tag Veranstaltungen, die die älteren Menschen im Ort und im Bezirk nicht nur untereinander, sondern auch mit jüngeren Menschen und mit Familien zusammenbringen. Oft schließen sie sich dafür auch mit anderen Organisationen zusammen. Landespräsident-Stellvertreterin Rita Vantsch Verginer betont: „Wichtig ist, dass den Seniorinnen und Senioren gezeigt wird, dass sie, auch wenn sie ein hohes Alter haben und ihre Kräfte etwas nachlassen, weiterhin zur Gemeinschaft zählen und nach wie vor einen wichtigen Teil der Gesellschaft bilden.“

Auch alte, schwache und kranke Menschen einbeziehen

Doch nicht nur an diesem einen Tag, sondern das ganze Jahr über bemühen sich die Funktionärinnen und Funktionäre der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund um die älteren Menschen, die bereits ein hohes Alter erreicht haben und/oder etwas schwächer, krank und einsam sind.

„So werden landauf landab Krankenbesuche gemacht, und in vielen Gruppen ist es üblich, zu bestimmten Geburtstagen mit einem kleinen Geschenk vorbeizukommen. Aber auch Ausflüge und Treffen werden an die unterschiedlichen Gegebenheiten angepasst. So werden Mitglieder, die keine Fahrgelegenheit haben, auf ihren Höfen abgeholt und wieder zurückgebracht. Und bei Wanderungen wird für Mitglieder, die nicht gut zu Fuß sind, eine Fahrgelegenheit organisiert“, schildert Landespräsident-Stellvertreter Hansi Weissensteiner.

Anlässlich des heurigen Gedenktags ruft die Spitze der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund aber nicht nur ihre Ausschüsse, sondern die gesamte Bevölkerung, insbesondere die jüngeren Menschen, dazu auf, in der heutigen zunehmend schnellen und anonymen Welt ein Zeichen zu setzen und Großeltern und andere ältere Verwandte und Bekannte sowie Menschen, die einsam sind, zu besuchen. Auch wenn es mittlerweile viele Möglichkeiten der digitalen Begegnung gibt, ersetzen diese nicht die persönlichen Treffen zwischen den verschiedenen Generationen, die für alle Beteiligten gewinnbringend sind, unterstreichen die drei Funktionäre einstimmig.

Bezirk: Bozen

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