Erinnerung an den Gründungsakt

Dies academicus als Auftakt der 20-Jahrfeiern

Freitag, 19. Mai 2017 | 17:30 Uhr

Bozen – Die Festfeier der Freien Universität Bozen, der Dies academicus, spannt in diesem Jahr einen Bogen zu zahlreichen Veranstaltungen, mit Veranstaltungen der Fakultäten und Studierenden im Sommer bis hin zum 31. Oktober. Festredner heute waren Manuela Nocker, Vizepräsidentin der Freien Universität Bozen mit Universitätskarriere in England, und Florian Gallini, erfolgreicher Absolvent der Universität.

Den Dies academicus nutzt die Freie Universität Bozen traditionell dazu, ihre Professoren Dozenten willkommen zu heißen. Zugleich werden Professoren und Studierende für Forschungsleistungen bzw. ihr Engagement für die Universitätsgemeinschaft geehrt. In diesem Jahr wurde ein spezielles Augenmerk auf das 20-jährige Bestehen der unibz gelegt, wurde doch der Gründungsakt vor 20 Jahren – am 31. Oktober 1997 – unterzeichnet.

Universitätspräsident Konrad Bergmeister legte den Fokus auf die strategische Entwicklung einer Bildung für alle Altersstufen, die zu einer werteorientierten Kulturgesellschaft führen und eine technologieoffene Gesellschaft sowie Wirtschaft fördern soll. „Auch deswegen bieten wir bis Ende Oktober wissenschaftliche Veranstaltungen für Jung und Alt, um der Südtiroler Bevölkerung Einblick in unseren vielfältigen Universitätsalltag zu bieten.“

„In diesem Jahr wird unsere Universität 20 – so alt wie unsere Studierenden, was uns zugleich Ansporn und Auftrag ist,“ unterstrich Rektor Prof. Paolo Lugli in seiner Rede mit Blick auf die Zahlen, die vom Universitätskonsortium Alma Laurea diese Woche veröffentlicht wurden. Sie geben Aufschluss über Einkommen junger Absolventen und ihren Berufseinstieg.

Landeshauptmann Arno Kompatscher schloss an die zwei Reden an und hob hervor, dass die Landesregierung an das große Potential der Universität glaubt und die Finanzierung auch in ausreichendem Maße für die kommenden drei Jahre zur Verfügung stellen wird, stehen im Mai doch die Gespräche zur Leistungsvereinbarung an. „Und Leistung ist das Schlagwort, an das wir glauben.“

Rektor Lugli stellte bei der heutigen Feier 14 neue Professoren vor, die im laufenden akademischen Jahr ihre Arbeit an der Freien Universität Bozen aufgenommen haben. Es sind dies Sanja Baric, Giorgio Bolondi, Emanuele Boselli, Alfedo De Massis, Raffaella Di Cagno, Roberto Farneti, Michael Gaidoschik, Marco Gobbetti, Omar Lakkis, Michele Larcher, Romanin Pierre Julien Robbes, Stephan August Schmidt-Wulffen, Tammam Tillo, Karl von Ellenrieder und auch er selbst, hat er doch im Jänner 2017 sein Rektorat begonnen.

Für ihre Leistungen eine Anerkenung erhielten heute:

–       Für die Anwerbung des EU-Forschungsprojekts SME-Industrie 4.0 in der Höhe von 800.000 Euro, davon 300.000 für die unibz, Prof. Dominik Matt

–       Für das Forschungsprojekt Kontatti in der Sprachforschung im Südtiroler Unterland, finnanziert von der Autonomen Provinz Bozen, Prof. Silvia Dal Negro

–       mit sein Engagement im Universitätsrat Studentenvertreter Andrea Faustini

–       für die Austragung des mittlerweile größten Wintersportevents für Universitätsstudienten im Alpenraum (Snowdays mit 750 Teilnehmern in diesem Jahr), das Organisationsteam des Sportsclub Scub

–       für ihr soziales Engagement um Flüchtlinge in unserem Land unter Einbezug in Sprach- und Computerkurse an der unibz ein Team aus Professoren, Mitarbeitern und Studierenden, unitedbz

Musikalisch umrahmt wurde der heutige Dies academicus vom Streicherquartett des Bozner Konservatoriums Claudio Monteverdi unter der Leitung von Professor Andrea Repetto.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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