Von: luk
Gröden – Ein bedeutender Schritt für die nachhaltige Mobilität im Grödnertal steht bevor: Mit dem Bau der Abschnitte 5B in St. Christina und 6C in Wolkenstein wird der Radweg „Rodaval“ erstmals durchgehend von Runggaditsch bis Plan befahrbar sein. Damit findet das Projekt der Bezirksgemeinschaft Salten – Schlern und der Gemeinden seinen vorläufigen Abschluss.
Der neue Abschnitt 5B in St. Christina schließt an das bestehende Teilstück 5A an und verläuft Großteiles am linken Ufer des Grödnerbachs durch teils steiles Gelände. Neben dem Bau einer rund neun Meter langen Brücke über den Kulatschbach stehen vor allem Sicherungsmaßnahmen im Vordergrund, darunter Hangsicherungen, Steinschlagschutz sowie die Stabilisierung des Bachufers. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,67 Millionen Euro.
Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider hebt die Bedeutung hervor: „Durch diese Maßnahmen können wichtige Lücken im Radwegenetz geschlossen werden. Dies ist essentiell für die Qualität der Infrastruktur“
In Wolkenstein bildet der Abschnitt 6C ein zentrales Verbindungsstück zwischen den beiden Ortschaften. Kern des Projekts ist eine 85 Meter spannende Stahlbrücke, die den bestehenden Weg auf der linken Talseite mit der Promenade auf der rechten Seite verbindet. Ergänzt wird dies durch den Ausbau und die Asphaltierung bestehender Wege. Für die Montage der Brücke wird die Straße ab dem 13. April für etwa sechs Wochen gesperrt, die Umleitung erfolgt über La Potza. Die Arbeiten in diesem Abschnitt kosten rund 3,16 Millionen Euro.
Der Bürgermeister von Wolkenstein Tobias Nocker sieht im Lückenschluss einen großen Gewinn für die Gemeinde: “Mit diesem neuen Abschnitt schließen wir nicht nur eine wichtige Lücke in unserem Radwegenetz sondern wir verbinden Menschen. Die sichere Strecke zwischen La Selva und La Poza bedeutet unseren Familien viel, denn unsere Kinder können nun erstmals die Mittelschule auf einem durchgehenden und geschützten Weg erreichen. Das erfüllt mich mit großer Freude. Dieses Projekt steigert nicht nur die Sicherheit und Lebensqualität in unserer Gemeinde, sondern bereichert auch das Erlebnis unserer Gäste, die unser Tal nun noch unmittelbarer und naturnäher entdecken können.”
Für den Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern, Albin Kofler, ist das Projekt zudem ein Beispiel gelungener Zusammenarbeit: “Der durchgehende Radweg ist nicht nur ein Mehrwert für die Mobilität, sondern auch ein starkes Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und er Bezirksgemeinschaft.”
Die Fertigstellung der beiden Abschnitte ist für Mitte Juni vorgesehen. “Mit der durchgehenden Verbindung wird das Radwegenetz im Grödnertal nicht nur sicherer, sondern auch deutlich attraktiver – sowohl für den Alltag als auch für den Tourismus”, so die Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern.
Im Laufe dieses Jahres soll dann noch die Verbindung von Rungaditsch nach Pontives fertig gestellt werden, dabei haben die Bezirksgemeinschaften Salten – Schlern und Eisacktal zusammengearbeitet.




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