Von: luk
Bozen – Die Gemeindeentwicklungsprogramme müssen so gestaltet werden, dass Entwicklung möglich bleibt – und zwar sowohl für leistbares Wohnen für Familien als auch für Gewerbegebiete für Unternehmen. Dieses gemeinsame Anliegen stand im Mittelpunkt eines Treffens zwischen dem Südtiroler Gemeindenverband und dem Unternehmerverband Südtirol.
Unternehmerverbands-Präsident Alexander Rieper hob dabei die Bedeutung vorausschauender Raumplanung hervor: „Besonders wichtig ist es, die Siedlungsgrenzen so festzulegen, dass Entwicklung sowohl im Bereich der Gewerbegebiete als auch im Wohnbau möglich bleibt. Es geht nicht darum, alles sofort zu verbauen, sondern heute verantwortungsvoll für die kommenden Generationen zu planen. Nur wenn wir leistbaren Wohnraum und zugleich die Entwicklung innovativer Unternehmer sichern, bleibt Südtirol langfristig attraktiv.“
Wie der Präsident des Gemeindenverbandes, Dominik Oberstaller, unterstrich, ist die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft von großer Bedeutung für die Gemeinden: „Die Leistung aller Wirtschaftssektoren ist für unseren Wohlstand zentral. Die Unternehmen spielen gerade auch im ländlichen Raum eine zentrale Rolle. Wir müssen deshalb gemeinsam dafür sorgen, dass wir attraktive Bedingungen sowohl für Betriebe als auch für Familien bieten können. Ein zentraler Punkt ist hier das leistbare Wohnen.“
Leistbares Wohnen ist ein Thema, das auch dem Unternehmerverband ein Anliegen ist, und zu dem der Austausch mit dem Gemeindenverband konstruktiv weitergeführt werden soll. Weitere Themen der Aussprache betrafen die Schaffung von Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, das Thema Integration sowie die bürokratische Vereinfachung und die Beschleunigung der Verwaltungsverfahren.




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