Südtirol soll zum “best place to work, live and invest” werden

Internationale Schule stärkt Südtirol als Wirtschafts- und Lebensstandort

Dienstag, 08. November 2022 | 14:32 Uhr

Bozen – Südtirol soll zum “best place to work, live and invest” werden: Mit dieser Vision hatte der Unternehmerverband Südtirol auch die Schaffung einer internationalen Schule vorgeschlagen und dazu Experten aus ganz Europa eingeladen. „Wir haben den gemeinsamen Auftrag, unser Land noch stärker als attraktiven Ort zum Leben und Arbeiten positionieren: Dafür sind auch gezielte Angebote wie die Unterstützung bei der Wohnungssuche oder eine internationale Schule wichtig. Damit wird Südtirol für heimische Familien, aber auch für Familien von potenziellen ausländischen Fach- oder Führungskräften, die in unseren Unternehmen aber auch beispielsweise an der Uni Bozen oder anderen Forschungseinrichtungen tätig sind, noch lebenswerter“, so Verbandspräsident Heiner Oberrauch.

Dass nun das Projekt der internationalen Schule rasch umgesetzt werden soll, wird vom Unternehmerverband sehr positiv bewertet. „Gemeinsam mit Wirtschafts- und Schullandesrat Philipp Achammer und seinen Ämtern hat es einen ständigen Austausch gegeben: Durch die gute Zusammenarbeit konnten die bürokratischen Hürden für die Schaffung einer internationalen Schule in Südtirol schnell überwunden werden“, freut sich Oberrauch.

Für Oberrauch ist die Stärkung des Bildungsangebotes ein besonderes Anliegen: „Die beste Investition in die Zukunft eines Landes ist jene in die klugen Köpfe der Jugend. Hohe Standards in der Aus- und Weiterbildung sind dafür entscheidend. Wir müssen in diesem Bereich auf höchster Qualitätsstufe agieren, und zwar in jedem Bereich, in der Schule, wie auch in der ständigen Weiterbildung am Arbeitsplatz. In diesem Sinne ist die internationale Schule ein entscheidendes Zusatzangebot.“

Dass das Angebot sowohl für internationale als auch für Südtiroler Familien angedacht sei, ist besonders wichtig: „Unsere Unternehmen werden durch das internationale Bildungsangebot für Talente aus dem Ausland noch attraktivere Arbeitgeber. Aber die internationale Schule ist, genauso wie unsere dreisprachige Universität, auch für Südtiroler Jugendliche ein wichtiges, zusätzliches Bildungsangebot. Dank ihrer innovativen und hochqualitativen Produkte haben es unsere heimischen Unternehmen geschafft, in den letzten Jahren weltweit neue Märkte zu erobern und die Exportquote unseres Landes in entscheidender Weise zu vergrößern. Mehrsprachige Mitarbeiter:innen sind für unsere international tätigen Unternehmen ausschlaggebend und die internationale Schule kann für deren Ausbildung einen wichtigen Beitrag leisten“, so Oberrauch abschließend.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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13 Kommentare auf "Internationale Schule stärkt Südtirol als Wirtschafts- und Lebensstandort"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Zugspitze947
1 Monat 6 h

Herr Oberauch:dann müsste die Politik erst mal anfangen die Mittel gerecht zu verteilen und sich nicht selbst unnötig zu  bereichern !😡👌 Ausserdem der Natur mehr Respekt entgegenbringen und die Flora und Fauna besser zu schützen  😢👌😝

Wunder
Wunder
Tratscher
29 Tage 14 h

Genau!
Nachhaltigkeit, Respekt vor der Natur, Hausverstand,…das sollten die Hauptfächer einer Schule sein. Das Gefasel um Kompetenzen ist scheinheiliges Getue.
Sprachen sind wichtig, aber für alle, nicht nur für Geschäftsleute.
Wur sollten die Latte mal niedriger legen, nicht immer aufs “Beschtigste” ausgerichtet

Zussra
Zussra
Tratscher
1 Monat 6 h

Wos nutznen sela Institutionen, wenn af zilescht di Schuila öddo Studentn decht auswondon zi orbatn, weil man in ondra Örscht oanfoch firs Gleiche mehra vodient. Obbo se schnall di gnädign Herrn und Fraudn net, gel?

Savonarola
1 Monat 56 Min

Südtirol ist mittlerweile höchstens ein place to f@&K off.

gerry456
gerry456
Grünschnabel
1 Monat 1 h

Südtirol ist kein „place to live“ sonst würden nicht so viele Junge abwandern! Südtirol ist ein Ort für Reiche, Zweitwohnunungsbesitzer und Immobilienspekulanten! Aber für Familien schon GAR nicht!!!!

Ortner
Ortner
Grünschnabel
29 Tage 13 h

Leider war. Standortnachteil, den es zu beheben gilt.

brunner
brunner
Universalgelehrter
1 Monat 1 h

Der nächste Schritt nach der Zweiklassenmedizin…..jetzt geht’s mit Privatschulen für gut betuchte Südtiroler los…..übrigens….diese englischen Sprüche sind sowas von lächerlich….aber D und Ita scheint in diesen Kreisen wohl zu altmodisch zu sein..

Rabe
Rabe
Superredner
1 Monat 58 Min

Danke! Vor 12 Jahre Master in Österreich nicht anerkannt

der echte Aaron
der echte Aaron
Universalgelehrter
1 Monat 12 Min

In Südtirol bestimmen die Touristiker, die Facharbeiter in Industrie, Handel und Handwerk geht unseren Politiker am Arsch vorbei.

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
29 Tage 23 h

Soll🤣🤣🤣🤣 Und wie ????

So ist das
29 Tage 15 h

Oh braucht jemand wieder mal einen neuen Posten?
Wie wäre es mal das bestehende Schulangebot zu verbessern und internationalen Standards anzupassen, bevor wieder Steuergelder verschwendet werden 🤔

Wunder
Wunder
Tratscher
29 Tage 14 h

Das System Schule kränkelt schon seit langer Zeit…
Wie kann man einne internationale Schule rechtfertigen, wenn es immer noch “böse” ist, zweisprachigen Unterricht anzubieten oder gar CLIL…

Ortner
Ortner
Grünschnabel
29 Tage 14 h

Internationale Schulen für ALLE.

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