Von: luk
Lappach/Bozen – Auf Vorschlag des Landesrats für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz und Energie Peter Brunner hat die Landesregierung am 15. Mai grünes Licht für den Umweltplan 2026-28 des Kraftwerks Lappach gegeben. Im Dreijahreszeitraum 2026-2028 stehen insgesamt 1,35 Millionen Euro für Umweltausgleichsmaßnahmen bereit, für die die Betreibergesellschaft Alperia Greenpower GmbH aufkommen muss.
Die Aufteilung der Umweltgelder
Der Gemeinde Mühlwald erhält Umweltgelder in Höhe von 766.666 Euro (zwei Drittel des Gesamtbetrags), während dem Land Südtirol 383.333 Euro (ein Drittel des Gesamtbetrags) zugewiesen sind. Für eigene Maßnahmen investiert der Betreiber 200.000 Euro.
„Sämtliche Gelder fließen direkt in Umweltprojekte in der Ufergemeinde des Wasserkraftwerks Lappach“, unterstreicht Landesrat Peter Brunner. „Die Bevölkerung der Gemeinde Mühlwald profitiert also konkret von diesen gezielten Umweltmaßnahmen, die in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden.“
In Planung sind unter anderem Maßnahmen zur Gestaltung des Bachbetts unterhalb der Entsandungskammer im Zösental, zur Einrichtung einer Kletterwand am Staudamm, zur Stützung des Fischbestandes sowie zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung an der orographisch linken Seite des Neves Stausees.
Ufergemeinde und Land und setzen die Maßnahmen in Eigenverantwortung und unabhängig voneinander um. Die Gemeinde erstellt für die Planungsperiode einen Plan, der vom Gemeindeausschuss zu genehmigen ist. Das Maßnahmenprogramm, das die Umweltmaßnahmen des Landes festlegt, wird mit eigenem Beschluss der Landesregierung geregelt.




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