Festgefahrene Positionen - gibt es eine Lösung?

Land und Gewerkschaften: Verhandlungen gehen in die nächste Runde

Mittwoch, 12. Juni 2019 | 09:51 Uhr

Bozen – Nach dem Verhandlungsabbruch vonseiten der Gewerkschaften und dem Streik der öffentlich Bediensteten vor dem Landtag am vergangenen Donnerstag gehen heute die Verhandlungen über die neuen Kollektivverträge im öffentlichen Dienst wieder weiter.

Bekanntlich wird von Gewerkschaftsseite eine Lohnerhöhung von zehn Prozent gefordert. Das Land bietet vier Prozent und dazu Aufbesserungen bei den Zusatzleistungen wie den Essensgutscheinen.

Medienberichten zufolge ist ein großes Entgegenkommen vonseiten des Landes aber eher unwahrscheinlich.

Dennoch will sich das Land an den Verhandlungstisch setzen und nach guten Lösungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen.

Die Gewerkschaften halten indes an ihren Forderungen fest.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "Land und Gewerkschaften: Verhandlungen gehen in die nächste Runde"


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Chicco
Chicco
Grünschnabel
7 Tage 16 h

Die Landesregierung sollte sich schämen 4% zu bieten wenn 16% ausständig sind !! Kompatscher steh endlich zu deinem Versprechen,das du vor den Wahlen groß angekündigt hast!!??

alpenfranz
alpenfranz
Tratscher
7 Tage 16 h

10% klingt wahnsinnig viel.
durchschnittlich 170 Euro? brutto. bleiben 85b euro. steuererklärung nochmals 38% weg..60 Euro im Monat mehr. besser als nichts..aber eine Schande

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
7 Tage 14 h

frage mich, wer in den 7 Spitälern arbeiten wird…

planB
planB
Grünschnabel
7 Tage 14 h
Die 10% sind auch auf die nächsten 3 Jahre zu sehen. Wenn in diesen 3 Jahren jedes Jahr ca. 2% Inflation kommt, gibt es also nur 4% Ausgleich für den Verhandlunsstopp 2010 bis 2015! Also nicht mal 1% pro Jahr. Wenn man es so sieht, ist die 10% Forderung eigentlich keinesfalls übertrieben, eher sogar bescheiden. Wenn alle Seiten Ihr Gesicht behalten wollen, wird man sich irgendwo bei 7% plus 14. Gehalt in Form der Leistungsprämie treffen. Die Besserstellung der jungen Angestellten wird das Land zusätzlich tragen müssen, das kann man kaum den älteren Mitarbeitern abziehen, die ein Leben lang Dienst… Weiterlesen »
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