„Trennung der Wirtschaftsbereiche nicht optimal“

Neue Landesregierung: hds zufrieden – mit Wermutstropfen

Dienstag, 15. Januar 2019 | 10:12 Uhr

Bozen – Der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol zeigt sich in einer ersten Stellungnahme mit der Bildung der neuen Landesregierung und mit der Neuaufteilung der Kompetenzen sehr zufrieden – allerdings mit einem Wermutstropfen und zwar, dass die Wirtschaftsbereiche nicht mehr gemeinsam in einem einzigen Ressort verwaltet werden.

„Wir hatten vollstes Vertrauen in Landeshauptmann Arno Kompatscher, der bisher für unsere Bereiche Handel und Dienstleistungen verantwortlich war. Und wir hatten in ihn vollstes Vertrauen, wenn es darum ging, diese Kompetenzen neu zu vergeben und dass er jene Person für das Wirtschaftsressort auswählt, die unsere Anliegen so gut vertritt wie es bisher der Fall war“, erklärt hds-Präsident Philipp Moser. Mit Philipp Achammer als neuen Landesrat ist zudem die neue Synergie mit den Themen Bildung und Arbeit erfolgversprechend.

„In der vergangenen Legislaturperiode sind von der Landespolitik in Rom und in Südtirol wichtige Punkte zum Wohle unserer Bereiche erreicht und von den politischen Entscheidungsträgern umgesetzt worden. Wir hoffen, dass diese gute Zusammenarbeit auch die nächsten fünf Jahre mit dem neuen Landesrat weitergeführt werden kann“, so Moser, der es zudem für äußerst positiv erachtet, dass der Bereich Innovation Chefsache und somit direkt beim Landeshauptmann bleibt.

Schade findet es der hds allerdings, dass der Tourismus von den restlichen Wirtschaftsbereichen getrennt wurde. „Es hatte sich in den vergangenen Jahren bewährt, dass die Wirtschaft insgesamt von einem einzigen Ressort verwaltet wird. Nun wird es sicher nicht einfacher, gesamtwirtschaftliche Themen voranzubringen“, betont abschließend hds-Präsident Philipp Moser.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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