Von: luk
Bozen – Die Landesregierung hat am 3. Juli auf Vorschlag von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider das Jahresprogramm 2026 der SASA AG genehmigt. Das Programm umfasst ergänzende und strategische Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität. SASA ist eine Inhouse-Gesellschaft, die zu 88,1 Prozent vom Land Südtirol kontrolliert wird. Mit dem Jahresprogramm wird die Arbeit der Vorjahre fortgeführt und an die Programme 2024 und 2025 angeknüpft.
“Mit der Inhouse-Gesellschaft wollen wir die europäische und staatliche Strategie zur Umstellung der Busflotte auf emissionsfreie Antriebe konsequent weiterverfolgen. Dabei orientieren wir uns am Markt und bleiben offen für technische Fortschritte”, betont Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.
Nachhaltigkeit, Organisation und Digitalisierung
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Brenner Green Corridor. Ziel der Strategie des Landes ist es, Südtirol zu einem Modell für nachhaltige Mobilität zu machen. Der Anteil umweltfreundlicher Verkehrsmittel soll in den kommenden Jahren weiter steigen. In diesem Zusammenhang verfolgt das Land die von der Europäischen Union vorgegebenen Klimaziele und setzt auf den schrittweisen Ausbau nachhaltiger Mobilitätsangebote. Unterstützt wird dies auch durch Mittel aus dem Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR), die zur Stärkung des regionalen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems beitragen.
Mehr als ein Viertel der vorgesehenen Investitionen fließt in die Weiterentwicklung der Compliance. Dazu gehören organisatorische und rechtliche Anpassungen innerhalb der Gesellschaft, etwa im Bereich des öffentlichen Vergabewesens, der Digitalisierung sowie des internen Kontrollsystems.
Im Bereich Digitalisierung unterstützt SASA die Weiterentwicklung des Fahrgastinformationssystems im öffentlichen Nahverkehr. Das System wird von der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) betrieben und ist auf den 370 Bussen von SASA im Einsatz.
Ein weiterer Schwerpunkt des Jahresprogramms ist die Förderung der Marke südtirolmobil. Als größter Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs in Südtirol nimmt SASA dabei eine zentrale Rolle als strategischer Partner des Landes Südtirol und der STA ein.
Gesamtkosten
Für das Jahresprogramm 2026 sind einschließlich der Personalkosten insgesamt rund 2,245 Millionen Euro eingeplant. Die größten Ausgaben betreffen den Brenner Green Corridor mit 829.000 Euro. Weitere 635.000 Euro sind für organisatorische und rechtliche Anpassungen vorgesehen, 581.000 Euro für Digitalisierungsprojekte und 200.000 Euro für Kommunikationsmaßnahmen.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen