Von: APA/AFP/Reuters
Nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela und der Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro sind die Ölpreise gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Ölsorte Brent kostete am Montag bei Handelsbeginn in Asien rund 51,6 Euro – und sank damit um rund 0,6 Prozent. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate ging um 0,7 Prozent auf knapp 51,2 Euro zurück. Die US-Regierung drängt nun Insidern zufolge Ölkonzerne zu umfangreichen Investitionen in Venezuela.
Der linksnationalistische Staatschef Maduro war am Samstag während eines Blitzeinsatzes des US-Militärs zusammen mit seiner Ehefrau Cilia Flores in Venezuela gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Venezuela verfügt über die größten bekannten Erdöl-Vorkommen der Welt.
Nach dem Willen Trumps sollen US-Konzerne nun in Venezuela im großen Stil ins Ölgeschäft einsteigen. Die Investitionen sind lauf dem Insider Bedingung, um eine Entschädigung für vor zwei Jahrzehnten enteignete, verstaatlichte Vermögenswerte zu erhalten. Damals hatten Konzerne wie Exxon Mobil und ConocoPhillips das Land verlassen, während Chevron blieb und mit dem Staatskonzern PDVSA kooperierte. US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag erklärt, amerikanische Firmen seien bereit, nach Venezuela zurückzukehren.




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