Verträge unterzeichnet

Olympia 2026: Grünes Licht für sieben Bauprojekte in Südtirol

Freitag, 09. Februar 2024 | 13:45 Uhr

Bozen – Dank des Zusammenspiels zwischen den Ämtern des Ressorts für Mobilität und Infrastruktur und der öffentlichen Infrastrukturgesellschaft Milano-Cortina 2026 Simico, an der das Land beteiligt ist, konnten sieben Verträge für sieben im Pustertal und darüber hinaus lang erwartete Arbeiten im Bereich Mobilität abgeschlossen werden: die Sicherung der Landesstraße auf den Valparola-Pass, die Beseitigung der Bahnunterführung in Innichen, die Anbindung des Bahnhofs und die Verbesserung des Straßennetzes in Toblach, der Ausbau einiger Abschnitte der Pustertaler Staatsstraße, die Sicherung der Kreuzungen und Zufahrtsstraßen von Antholz und Olang, der Neubau der Brücke in Antholz sowie die Umfahrung von Percha, an der bereits gearbeitet wird.

Grünes Licht für sieben Bauprojekte

Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und Simico-CEO Luigivalerio Sant’Andrea haben die Dokumente dafür kürzlich unterzeichnet. Damit können die weiteren Ausschreibungen anlaufen und bereits einige Baustellen eingerichtet werden.

“Es geht um Eingriffe für sichere  und gut befahrbare Straßen und die verbesserte Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, die von den Gemeinden schon lange gewünscht und bereits geplant sind und die wir bei dieser Gelegenheit und mit den Olympia-Gelder aus Rom umsetzen können”, sagt Mobilitätslandesrat Alfreider.

 234 Millionen Euro an Investitionen

Für die Eingriffe sind insgesamt rund 234 Millionen Euro an Investitionen vorgesehen. 143 Millionen Euro davon werden über die Simico vom Infrastrukturministerium in Rom bereitgestellt. 91 Millionen Euro steuert das Land bei. Immer mit dem Ziel: Neben der Anbindung an die Bahnhöfe und Bushaltestellen das Straßennetz effizienter und sicherer zu machen, um die Mobilität bei den Olympischen Spiele 2026 zu erleichtern.

Ausgehend von der am 17. Oktober 2023 unterzeichneten Rahmenvereinbarung zwischen Land und Simico wurden nach intensiver Arbeit der Techniker die jeweiligen operativen Aufgaben definiert, um die Arbeiten nach vereinfachten und beschleunigten Verfahren in Angriff nehmen zu können. Dabei werden die Vorschriften des Landesgesetzes in Übereinstimmung mit dem Vergabegesetz befolgt und die zweisprachige Vergabeplattform des Landes wird genutzt.

Landesrat Alfreider bedankte sich bei Generaldirektor Sant’Andrea für die gute Zusammenarbeit und bei den technischen Büros des Ministeriums und der anderen Abteilungen für die Kooperation und gute Arbeit und erklärte, dass dieser Erfolg der beste Beweis dafür sei, dass, wenn man ernsthaft arbeite, sich auch die Ergebnisse einstellten.

Von: luk

Bezirk: Bozen, Pustertal

Kommentare

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13 Kommentare auf "Olympia 2026: Grünes Licht für sieben Bauprojekte in Südtirol"


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Dolomiticus
Dolomiticus
Universalgelehrter
20 Tage 21 h

Gott sei Dank gibt es dieses Staatsgeld für infrastrukturelle Arbeiten. Andere (Veneto) bringen nichts zamm, weder für die WM 21 und wahrscheinlich auch für Olympia 26 nicht viel. Hier macht man mindestens Nägel mit Köpfen. Und diese Arbeiten sind ja nicht nur für Olympia, sondern auch für die Jahrzehnte danach. Hier wird es Nutzen bringen. Entgegen aller Unkenrufe!

info
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Universalgelehrter
20 Tage 20 h

Neue Straßen bringen neuen Verkehr.

Goennenihrwichtigtuer
Goennenihrwichtigtuer
Universalgelehrter
20 Tage 19 h

Dr lobbyist 🤚 long nicht mehr gheart… so viel nutzen wia deine Cyprianner soalbohn? P.s. Wor pearig in die Weihnachtsferien aluan aufn doch die Aussicht genießen… Umsust ober pearig… 😉

Dolomiticus
Dolomiticus
Universalgelehrter
18 Tage 21 h

@info billige, oberflächliche Grünenfloskel

Dolomiticus
Dolomiticus
Universalgelehrter
18 Tage 21 h

@Goennenihrwichtigtuer Versteah kuan Wort va dem wosse sogsch. Tuasch amol deinen Hoss va deine Gedonkn ausser, nor schreibsch die bereinigten Gedonkn niedr – wearsch seign, zemm kannt man sogor ibr a Thema diskutiern – asou sichr nit. PS Die Cyprianer (mit 1 n) Bohn gheart nit mir, ober i konn differenziern, im Unterschied zi dir.

krokodilstraene
krokodilstraene
Universalgelehrter
20 Tage 21 h

…und weil wir ja praktisch sooo gut aufgestellt waren und eigentlich bereits so gut wie alles für Olympia bereit war…

…kostet es jetzt nur die paar 234 Millionen…

Vor lauter Schpeibm bleibt mir die Spucke weg…

info
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Universalgelehrter
20 Tage 22 h

91 Mio. die aus dem Landeshaushalt in neue Straßen im Pustertal fließen (Gesamtkosten, siehe Artikel: 234 Mio.), Nachhaltigkeitsplan hurra! Die Riggertalschleife, die den gesamten ÖPNV im Land auf neue Standards heben wird und die bisher als unfinanzierbar galt, kostet gerade mal 138 Mio.
Da hätten wir nicht auf die Olympiagelder warten brauchen.

info
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Universalgelehrter
20 Tage 22 h

“die Beseitigung der Bahnunterführung in Innichen”, wer braucht schon Landschaft am Toblacher Feld und einen Westblick auf Innichen?

So ist das
20 Tage 18 h

Kaum im Amt werden Steuergelder verschwendet 🤔

monia
monia
Superredner
20 Tage 15 h

Bravo Daniel Alfreider! Alle Projekte bringen uns weiter! Und den ganzen linken “Schützern” hier ist natürlich wieder gar nichts recht! Bloß nichts ändern – bloß nichts investieren – bloß nichts voran bringen! Unglaublich wie diese “Schützer” jede Initiative schlecht machen – ganz gleich ob Straße, Radweg, Unterführung, Zug oder Flugplatz! Jede Mobiliätslösung wird verteufelt!

info
info
Universalgelehrter
20 Tage 15 h

also, liebe Monia, bei Zug und Radwegen bin ich durchaus dafür und auch bei Unterführungen manchmal, hängt ganz davon ab, wer wen unter führt. Busseln tue ich auch gerne und tram von einer Tram, über Etsch oder unter Land, ganz egal, da wäre ich flexibel, offen und investitionsfreudig. Aber den Rechten ist ja alles zu links, um nachhaltigen Verkehrslösungen den Vorrang zu geben.

sixtus
sixtus
Tratscher
20 Tage 14 h

Eine riesige Geldverschwendung.

montechristo
montechristo
Grünschnabel
20 Tage 14 h

Super. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn man im Westen des Landes auch soweit wäre, dort eine Veranstaltung auszurichten, um das Gebiet aufzuwerten. Wäre eine Gelegenheit dort auch mal touristisch anzuschliessen. Der Bettenstop gilt ja nun für alle, aber die Gelder fließen komischerweise alle in den Osten. Kann es sein, dass der Westen touristisch unattraktiv ist, oder wie kann man sich das vorstellen. Politiker sind am Ende auch nur Opportunisten. Visionen und Pathos haben sie jedenfalls keinen.

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