Stellungnahme des Unternehmerverbandes

Rekordhaushalt: Oberrauch fordert Steuersenkungen

Mittwoch, 26. Oktober 2022 | 14:41 Uhr

Bozen – Mit 6,69 Milliarden steht für das Jahr 2023 dem Land Südtirol so viel Geld zur Verfügung wie nie zuvor. „Das ist ein großartiges Ergebnis und unterstreicht die Leistungskraft unseres Landes. Der größte Teil dieser Einnahmen ist dabei auf Steuern und Abgaben zurückzuführen, welche von Südtiroler Familien und Unternehmen eingezahlt wurden“, sagt der Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol, Heiner Oberrauch. Gerade in dieser Zeit, die von enormen Preisanstiegen und Existenzängsten geprägt ist, gelte es, mit diesem Rekordhaushalt drei Prioritäten umzusetzen.

„Wir müssen Familien unterstützen und die Unternehmen entlasten. Dies sichert Kaufkraft, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit, und in der Folge auch Steueraufkommen für die kommenden Jahre. Daher gilt es die Möglichkeiten für die Senkung der lokalen Steuern voll ausnutzen“, sagt der Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol, Heiner Oberrauch. „Steuersenkungen sind die schnellste und effizienteste Unterstützung: Südtirol hat in der Vergangenheit mutige Entscheidungen getroffen und eine italienweite Vorreiterrolle bei Steuersenkungen eingenommen, etwa im Bereich der Irap, der Autosteuer oder des regionalen Irpef-Zusatzes. Im vergangenen Jahr wurde in Südtirol beschlossen, den Irap-Steuersatz von 2,68 auf 3,9 Prozent anzuheben. Die Nachbarprovinz Trient hat dies hingegen nicht getan. Die Entscheidung, den Irap-Steuersatz anzuheben, trifft nun auch und besonders Unternehmen, die Verluste schreiben, besonders hart und sollte zurückgenommen werden“, unterstreicht Verbandspräsident Oberrauch.

Weiters gelte es, die Qualität der Dienstleistungen zu bewahren und weiter auszubauen, mit besonderem Augenmerk auf deren Effizienz: „Dies kann nur durch eine gezielte Überprüfung des Haushaltes unter Berücksichtigung des demographischen und digitalen Wandels erfolgen. Doppelgleisigkeiten müssen vermieden, Dienste vereinfacht und zusammengeführt werden“, sagt der Präsident des Unternehmerverbandes.

Schließlich sei es wichtig, weiter auf strategische Investitionen zu setzen: „Die Förderung von Investitionen in die Energiewende und Digitalisierung ist für den Standort Südtirol von zentraler Bedeutung“, so Oberrauch abschließend.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

23 Kommentare auf "Rekordhaushalt: Oberrauch fordert Steuersenkungen"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Runter mit der Lohnsteuer und Rentensteuer. Alles andere ist blablabla. Ich glaube diese Regierung wird das umsetzen, im Gegensatz zu den vorgängigen Blutsaugern.

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 1 Tag

…richtig!…erst Löhne und Renten rauf, dann Steuern runter…

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Superredner
1 Monat 1 Tag

Und danach wird das geld auf den konten gepfändet da der stast bankrott ist

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

@schwarzes Schaf weil zu viel verschenkt wird, weniger verschenken und den fleissigen mehr lassen.

Zugspitze947
1 Monat 22 h

schwarzes Schaf: Auf den Konten wird schons eit Jahren unberechtigt Gelds gepfändet ! NIRGENDS in Europa gibt solches Gagnstertum wie die Kontosteuer vom Staat ,die jedenfalls bis 2016 Jährlich zweimal in Höhe von ca. 9 € von jedem Konto illegal beschlagnahmt wurde ! 🙁 Und was hat es gebracht ? NICHTS das Loch im Kassenhaus Italia ist ohne Boden 🙁

inni
inni
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

“Oberrauch fordert Steuersenkungen”

… und seine Angestellten fordern vergebens Lohnerhöhungen❗

inni
inni
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

… und die Kunden weniger teurere Ware ❗

inni
inni
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

… und die Lodenweltangestellten freie Sonntage ❗

PuggaNagga
1 Monat 21 h

Warum arbeitet ihr bei diesem Unternehmen?
Überall werden Leute gesucht, also wenn es beim Heiner so schlecht ist dann einfach irgendwo anders anheuern und nicht nur jammern.

ieztuets
ieztuets
Superredner
1 Monat 1 Tag

Familien, Familien, i glab de hobn iez schunn einiges gekriegt, der ältere Mittelstond de ununterbrochen buggeln hott ollm gleich viel af der Paga!

inni
inni
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

… außerdem scheinheilig, das Sonntagsarbeitsverbot erwirken für andere zu wollen, aber eigene Läden am Sonntag offen zu halten (in Vintl).

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

das wichtigste wäre als erstes eine Lohn und Renten Erhöhung

hihi
hihi
Neuling
1 Monat 1 Tag

Und wenn sie a Erhöhung von Löhne und Renten mochn, nor bitte nit lei Augenauswischerei von 40€

DontBeALooserBeASchmuser
1 Monat 1 Tag

Eine Frechheit, dass wir bei gleicher Leistung und gleichen Lebenskosten um die 400€ weniger verdienen, als die Leute in Mailand oder Deutschland 🤬

anonymous
anonymous
Kinig
1 Monat 1 Tag

Arno brauch die Milliarden um die Berge zu vernichten U zugleich den Liftbetreibern Moderne beheizte Kabinen zu finanzieren
Oder aussichts Blattformen auf den Bergen zu Pflanzen

ieztuets
ieztuets
Superredner
1 Monat 1 Tag

Und außerdem heart man außer dass hauptsächlich die Unternehmer zu unterstüztn warn, jo nit die Gehälter zu viel und schnell erhöhen hott er gsogg weil sellm geat die Spirale nou mehr los!

vunmirausgsechn
vunmirausgsechn
Tratscher
1 Monat 1 Tag

bei einer Senkung der Irap profitieren ausschließlich die Unternehmen, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Arbeitnehmer oder dessen Familie was davon hat.  Erhöhen Sie, Herr Oberrauch die Löhne Ihrer Mitarbeiter wenn die Wertschöpfungssteuer sinkt? kann ich mir nicht vorstellen, also keine Entlastung für die Familien. Besser den Steuersatz in Zeiten wie diesen beibehalten und die wirklich Bedürftigen Familien mit Unterstützungen von Seiten des Landes entlasten. 

ghostbiker
ghostbiker
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

wenn sie die Irap senken kreg sicher koan Arbeiter mehr paga…

Savonarola
1 Monat 1 Tag

ja, Herr Oberrauch, Sie brauchen nur ein gutes Jahr warten, dann wird der verfügbare Teil des Landeshaushaltes immens sein, denn dann wird nämlich der Großteil der öffentlich Bediensteten in Pension sein und der Karren der Landesverwaltung an die Wand gefahren sein, und alles für die Witschaft wird gut, denn dann wird Bürokratie unmöglich sein.

Elon
Elon
Neuling
1 Monat 1 Tag

Bitte bitte nicht die Steuern senken!!! Das wäre viel zu einfach und wäre ja extrem fair! Da hätten ja ausnahmsweise alle was davon. Also bitte nicht senken…

Savonarola
1 Monat 1 Tag

eine Senkung der IRAP ist unmöglich, denn sonst kommen auch die Bauer und Hoteliers und fordern Steuerleichterungen, das würde eine Spirale in Gang setzen, die nicht zu verantworten wäre ☝️

Superredner
1 Monat 1 Tag
Sehr interessant, das Statistikamt berechnet die Inflation anhand der Teuerung von Gütern über 12 Monate hinweg und jede Branche hat ihre Preise massiv erhöht und trotz allem, will man noch Steuerentlastungen. Man muss sich mal vorstellen, Südtirol hat keine konkurrenzfähigen Löhne im Vergleich zu allen westlichen EU Staaten. Selbst der Mindestlohn in Frankreich ist höher als der Durchschnittslohn in Südtirol und auch die Lohnnebenkosten sind um einiges tiefer als z.B. in Dänemark, Deutschland, Niederlande oder Belgien. Unsere Bonzen wohlen weniger Steuern zahlen, obwohl die Unternehmen/Selbstständige lediglich 8 % des Steueraufkommens in Südtirol bezahlen und die absolute Mehrheit, wahrscheinlich über 2/3 des… Weiterlesen »
erdo
erdo
Grünschnabel
1 Monat 21 h

Hört doch auf immer Geld an Leute und Familien mit niedrigen Einkommen zu verschenken. Das richtige Mittel wäre die Lohnsteuern entsprechend zu senken, so dass den “richtigen” Leuten, welche arbeiten geholfen wird. So bleiben jene Leute die nicht arbeiten auf der Strecke. Es werden ja händeringend Arbeiskräfte gesucht.

wpDiscuz