Von: mk
Bozen – In seiner ersten Sitzung nach der Jahresvollversammlung hat der Vorstand des Verbandes der Seilbahnunternehmer Südtirols den Präsidenten für die kommenden vier Jahre gewählt. Der Verband bestätigte den bisherigen Präsidenten Helmut Sartori (Seiser Alm Bahn), der das Amt seit 2016 innehat. Egon Seebacher (Schnalstaler Gletscherbahn) wurde als Vizepräsident wiedergewählt.
Dem Vorstand gehören neben Sartori und Seebacher auch folgende Mitglieder an: Christian Scartezzini (Gitschberg Jochtal AG), Paul Eisendle (Neue Rosskopf GmbH), Andy Varallo (Skicarosello Corvara), Hannes Kneissl (Bergbahnen Pfelders GmbH), Benjamin Kirchmaier (Obereggen Latemar AG), Andreas Schenk (Coldereiser GmbH), Mark Winkler (3 Zinnen AG) und Andreas Dorfmann (Kronplatz Seilbahn GmbH). Zu den Rechnungsprüfern wurden Florian Eisath (Latemar Karersee GmbH) und Michael Ausserhofer (Klausberg Seilbahn AG) bestellt. Vorsitzender des Ausschusses der Rechnungsprüfer ist Oskar Malfertheiner.
„Die Herausforderungen für die Branche sind vielfältig: Sie reichen vom Klimawandel über die Notwendigkeit, das Angebot stärker zu diversifizieren, bis hin zur Verlängerung der Saison. Diese und weitere Themen wird der Verband der Seilbahnunternehmer in der neuen Amtsperiode gemeinsam angehen. Ich danke dem Vorstand für das entgegengebrachte Vertrauen“, erklärt der wiedergewählte Präsident des Verbandes der Seilbahnunternehmer, Helmut Sartori.
„Die Mitgliedsunternehmen nehmen die Herausforderungen des Klimawandels sehr ernst. Seit geraumer Zeit wird in neue Lösungen investiert, um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten und natürliche Ressourcen zu schonen. Eine geschützte und intakte Umwelt ist die wichtigste Visitenkarte unserer Branche und entscheidend dafür, eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Tätigkeit der Seilbahnunternehmer zu gewährleisten. Es liegt in unserem Interesse, diese bestmöglich zu erhalten“, betont Sartori.
Ein weiterer Schwerpunkt der kommenden Jahre wird die Saisonverlängerung und die Diversifizierung des Angebots sein. „Der Winter ist für die Seilbahnunternehmer nach wie vor eine zentrale Saison. Gleichzeitig gewinnt die Sommersaison zunehmend an Gewicht. Unser Ziel ist es, die Attraktivität der Sommermonate durch neue Angebote und Aktivitäten weiter zu steigern“, ergänzt Sartori.
Abschließend zog Sartori eine Bilanz der vergangenen Wintersaison und gab einen ersten Ausblick auf den Sommer 2026: „Die Wintersaison 2025/2026 verlief insgesamt positiv. Dies ist vor allem der Innovationskraft unserer Mitgliedsunternehmen zu verdanken, die kontinuierlich in moderne Anlagen und Technologien investieren, um Effizienz und Umweltschutz miteinander zu verbinden. Auch die Sommersaison scheint erfreulich gestartet zu sein. Für die Zukunft der Branche ist es schließlich von entscheidender Bedeutung, dass sie sich weiterentwickeln kann. Dazu bedarf es eines Rechtsrahmens, der den Anforderungen unserer Zeit gerecht wird“, so Sartori abschließend.




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