Von: mk
Bozen – Die Fachgewerkschaft Öffentliche Dienste im SGBCISL fordert, dass bei den laufenden Verhandlungen für den Bereichsvertrag Land die Verwaltungstätigkeit angemessen berücksichtigt wird.
„Seit Jahren werden dem Verwaltungspersonal des Landes keine spezifische Aufgabenzulagen für die Verwaltungstätigkeit gewährt – obwohl in den letzten Jahren die Verantwortung für die Verwaltung öffentlicher Haushaltsmittel immer mehr zugenommen hat“, erklärt die Gewerkschaft.
Die Attraktivität, eine Verwaltungsstelle beim Land anzunehmen, müsse sich auch in konkurrenzfähigeren Gehältern widerspiegeln. „Es kann nicht sein, dass im Verwaltungsbereich nur die Grundvergütungen ohne spezifische Zulagen ausgezahlt werden, welche die immer komplexere Verwaltungstätigkeit nicht berücksichtigen“, so die Fachgewerkschaft.
Gerade die demografische Entwicklung zeige, wie wichtig ein effizienter öffentlicher Dienst sei, in dem gut motivierte MitarbeiterInnen für eine moderne und bürgernahe Verwaltung sorgen.
„Diese Situation ist nicht länger tragbar. Die Landesverwaltung muss auf dem Verhandlungstisch endlich auf die berechtigten Forderungen des Verwaltungspersonals eingehen“, fordert Michaela Grasberger von der Fachgewerkschaft Öffentliche Dienste im SGBCISL.




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