Von: APA/dpa
Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen von Smartphones und Apps checken? Klingt nicht spannend. Aber wer es nicht tut, verliert die Kontrolle über die eigenen Daten. Also: Sommerpause oder Ferienzeit nutzen, um die Dinge in Ordnung zu bringen. Mit wenigen Minuten Aufwand lässt sich schon viel erreichen: Konten sind besser geschützt und man kann entscheiden, welche Informationen man im Netz preisgibt, erklären deutsche Datenschutzexperten und empfehlen einige Schritte:
1. Passwörter
Der erste Schritt besteht im Überprüfen der Passwörter. Für jeden Account ist ein starkes, individuelles Passwort unabdingbar. Wo möglich, auch die Zwei-Faktor-Authentisierung aktivieren. Passwortmanager helfen, sichere Kennwörter zu erstellen und übersichtlich zu verwalten.
2. Privatsphäre-Einstellungen
Auch der Weg in die Einstellungen zur Privatsphäre einzelner Plattformen ist notwendig: Wer kann mein Profil finden? Wer sieht meine Beiträge, darf kommentieren oder teilen? Und wer kann Kontakt mit mir aufnehmen?
3. App-Berechtigungen
Bei der Installation erhalten viele Apps standardmäßig weitreichende Zugriffsrechte. Doch welche Berechtigungen sind tatsächlich erforderlich? Benötigt eine Wecker-App Zugriff auf Fotos? Muss eine Social-Media- oder Streaming-App dauerhaft auf das Mikrofon oder den Standort zugreifen? Was nicht notwendig ist, sollte deaktiviert oder nur bei Benutzung der App zugelassen werden.
4. Follower und Kontakte
Unbekannte Follower, unerwünschte Kontakte, Bots und andere Fake-Profile entfernen. Freundschaftsanfragen von Unbekannten sollten besser grundsätzlich nicht angenommen werden.
5. Eigenes Profil
Auch das eigene Profil in den verschiedenen sozialen Netzwerken sollte unter die Lupe genommen werden: alte Beiträge, angeheftete Inhalte oder Highlights, die nicht mehr zur eigenen Persönlichkeit passten, löschen oder aktualisieren. So entsteht ein aktueller und authentischer persönlicher Auftritt.




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