Strabag ist umsatzmäßig 21. größte Baufirma der Welt

Strabag und Porr unter 100 größten Baufirmen der Welt

Donnerstag, 10. September 2026 | 07:37 Uhr

Von: importer

Der Bausektor hat zuletzt geschwächelt. Das gilt nicht nur für Österreich, sondern für die größten 100 Firmen der Branche weltweit. Deren Gesamtumsatz ging 2025 im Vergleich mit dem Jahr davor um 0,4 Prozent auf 1,972 Billionen Dollar (aktuell rund 1,7 Billionen Euro) zurück. Aus Österreich gehörten die heimischen Bauriesen Strabag und Porr weiterhin den Top 100 an, berichtet die Unternehmensberatung Deloitte am Donnerstag. Die Strabag landete auf Rang 21, Porr auf Platz 52.

Den Strabag-Umsatz benennt Deloitte im Ranking mit 21,6 Mrd. Dollar etwa drei Mal höher als jenen der Porr mit 7,12 Mrd. Dollar. Die beiden für österreichische Verhältnisse durchaus als Giganten bezeichenbare Konzerne sind damit im Vergleich zur absoluten Spitze aber quasi Zwutschgerln. Die China State Construction Engineering auf Rang 1 verzeichnete den Angaben zufolge einen Umsatz von 289,69 Mrd. Dollar – das ist mehr als die 13-fache Strabag. Für die Top-10 bräuchte es auch eine gut zweienhalb Mal so große Strabag.

2025 Rückgänge in China und USA, Umsatzwachstum in Europa

Bis Rang 5 kommen nur Baukonzerne aus dem Einparteienstaat vor. Auf Platz 2 landete die China Railway Group (152,14 Mrd. Dollar Umsatz), auf Rang 3 die China Railway Construction (143,27 Mrd. Dollar). Größte Baukonzerne aus Europa waren Vinci und Bouygues aus Frankreich auf den Plätzen 6 und 7 (84,34 bzw. 64,31 Mrd. Euro). Hinter zwei weiteren chinesischen Baugiganten schließt dann noch die Actividades De Construccion Y Servicios (56,36 Mrd. Euro) aus Spanien und damit Europa die Top 10 ab.

In der Entwicklung der Branche zeigten sich laut der Firmenberatung voriges Jahr regionale Unterschiede. Während insbesondere Baukonzerne in China und den USA Umsatzrückgänge verzeichneten, steigerten die europäischen Baukonzerne ihre Erlöse um rund 9 Prozent. Die Entwicklung in Österreich war in den vergangenen Jahren allerdings insgesamt verhalten, so ging etwa der Wohnbau deutlich zurück, was den Sektor belastet. Die Platzierungen der beiden großen heimischen Baukonzerne verschob sich zuletzt immer nur um einige wenige Ränge.

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