Handel mit Deutschland entwickelte sich ebenfalls positiv

Südtirols Exporte: Größtes Plus für Spanien und die USA

Dienstag, 28. Januar 2020 | 09:12 Uhr

Bozen – Im dritten Quartal 2019 nahm der Wert der Südtiroler Exporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent zu. Besonders relevant war der Anstieg der Ausfuhren nach Spanien und in die Vereinigten Staaten. Der Handel mit Deutschland, Südtirols wichtigstem ausländischen Partner, entwickelte sich ebenfalls positiv.

Hier geht es zum PDF (Südtiroler Exporte nach Ländern)!

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2019 sind die Südtiroler Exporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent gestiegen. Besonders positiv verlief das dritte Quartal: Zwischen Juli und September 2019 exportierte Südtirol fast 1,3 Milliarden Euro an Waren, was einem Wachstum von 9,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.

Betrachtet man die einzelnen Warengruppen, so verzeichneten die landwirtschaftlichen Produkte (+35,6 Prozent) den stärksten Anstieg. Dies ist grundsätzlich darauf zurückzuführen, dass im dritten Quartal 2019 Äpfel noch in großen Mengen vorrätig, während die Bestände im Jahr 2018 frühzeitig erschöpft waren. Deutliche Zuwächse gab es auch im Bereich „Elektronik und Präzisionsgeräte“ (+25,9 Prozent) sowie bei den Transportmitteln und deren Komponenten (+13,1 Prozent).

Die Aufteilung der Exporte nach Bestimmungsländern zeigt einen Anstieg der Ausfuhren nach Spanien (+40,8 Prozent), in die Vereinigten Staaten (+37,3 Prozent), nach Schweden (+17,5 Prozent) und nach Frankreich (+13,9 Prozent). Auch die Exporte nach Deutschland, dem wichtigsten Handelspartner Südtirols, nahmen um 4,6 Prozent zu. Die Ausfuhren nach China (-10,8 Prozent), in das Vereinigte Königreich (-10,6 Prozent), nach Belgien (-5,1 Prozent) und nach Österreich (-3,7 Prozent) gingen hingegen zurück.

„Trotz der Spannungen, die den internationalen Handel bremsen und der Verlangsamung der deutschen Wirtschaft, konnten die Südtiroler Unternehmen ihren Umsatz im Ausland weiter steigern. Dies ist ein Zeichen für die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Produkte“, betont Handelskammerpräsident Michl Ebner.

Die Außenhandelsstatistik sowie weitere aktuelle Eckdaten zur Südtiroler Wirtschaft finden Sie im Monatsreport und im Außenhandelsbericht des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen. Beide Berichte sind auf www.wifo.bz.it frei verfügbar.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "Südtirols Exporte: Größtes Plus für Spanien und die USA"


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Vieldenker
Vieldenker
Superredner
23 Tage 11 h

Wahnsinn, noch stolz drauf und dann die lkw verbannen wollen und schikanieren. Wäre besser das zeug mal im lande zu behalten und dafür weniger zu importieren wie bei äpfeln und milchprodukte

nuisnix
nuisnix
Superredner
23 Tage 7 h

Möchtest du wirklich die ganzen Äpfel selber essen müssen???

Vieldenker
Vieldenker
Superredner
23 Tage 7 h

@nuisnix stellst du dich nur blöd?

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
23 Tage 11 h

Wieviel % der exportierten Waren wurden mit der Bahn außer Landes gekarrt?
Liegt bestimmt im einstelligen Prozentsatz!

Zugspitze947
Zugspitze947
Universalgelehrter
23 Tage 7 h

Würde Südtirol mit MADE IN SÜDTIROLO produzieren und Verkaufen würde der Export sicher noch wesentlich besser laufen 🙂

genau
genau
Universalgelehrter
22 Tage 21 h

und der Verlangsamung der deutschen Wirtschaft, konnten die Südtiroler Unternehmen ihren Umsatz im Ausland weiter steigern.

Ja Äpfel und Speckbrote sind wohl nicht so Krisenanfällig😄

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