Von: luk
Bozen – Die Preise in der Südtiroler Landeshauptstadt steigen erneut. Wie aus aktuellen Daten der Stadt hervorgeht, legte der Verbraucherpreisindex im Februar 2026 um 0,8 Prozent gegenüber Januar zu und liegt damit 1,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Damit beschleunigt sich die Teuerung im Vergleich zum Vormonat (plus 1,4 Prozent) und deutet auf eine wieder anziehende Inflation auf lokaler Ebene hin.
Auf Monatssicht zeigen sich die stärksten Preisanstiege bei alkoholischen Getränken, Tabak und ähnlichen Produkten mit einem Plus von 2,1 Prozent. Es folgen Gastgewerbe und Beherbergung (+1,6 Prozent) sowie Verkehr (+1,5 Prozent). In keinem Bereich gingen die Preise zurück. Stabil blieben hingegen unter anderem Lebensmittel und alkoholfreie Getränke, Möbel und Haushaltswaren, Bildung sowie persönliche Dienstleistungen.
Deutlich wird der Trend vor allem im Jahresvergleich: Den größten Zuwachs verzeichnen Restaurants und Hotels mit einem Plus von 5,5 Prozent. Dahinter folgen Dienstleistungen im Pflege- und Sozialbereich (+3,9 Prozent), Gesundheit (+3,8 Prozent) sowie Lebensmittel (+3,4 Prozent). Damit sind es vor allem Dienstleistungen und Güter des täglichen Bedarfs, die die Inflation antreiben.
Gleichzeitig gibt es auch gegenläufige Entwicklungen. So sind die Kosten für Wohnen und Energie im Vergleich zu Februar 2025 um 5,8 Prozent gesunken. Auch Information und Kommunikation (-3,9 Prozent) sowie Verkehr (-0,8 Prozent) verbilligten sich im Jahresvergleich. Diese Rückgänge dämpfen den allgemeinen Preisanstieg zumindest teilweise und entlasten die Haushalte etwas.




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