hds befasst sich mit Hilfspaketen und möglichen Strategien für Neustart

Südtirols Gastronomie am Scheideweg

Montag, 15. März 2021 | 10:35 Uhr

Bozen – Die Pandemie hat auch Südtirols Gastronomie hart getroffen. „Auch wenn viele Betriebe am Ende ihrer Kräfte sind, müssen wir nun in die Zukunft blicken und überlegen, wie ein Neustart aussehen könnte und welche der bisherigen Strategien überdacht werden müssen“, betont Diego Bernardi, Vertreter der Gastronomie im hds.

Dazu hat der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol vor kurzen die Unternehmer im Bereich Gastronomie zu einem Online-Treffen eingeladen, um ihnen via Livestream die Möglichkeit zu geben, über einen Neustart zu diskutieren.

Beim Treffen berichtete anfangs hds-Direktor Bernhard Hilpold über die verschiedenen, aktuellen Unterstützungsmaßnahmen von Seiten des Landes und des Staates. Dazu gehören zum einen das 380 Millionen Euro Hilfspaket des Landes mit den zwei vorgesehenen Förderschienen. Zum anderen gab Hilpold einen Überblick über die staatlichen Zuschüsse, die von der neuen Regierung in Rom in Form eines Dekrets („Sostegno“) in Ausarbeitung sind.

„Unabhängig von den Hilfsgeldern, die jetzt sehr schnell auszuzahlen sind, ist es unser Ziel, dass wir bald wieder arbeiten können“, betonte Bernardi. Für die Zukunft gilt es, die gastronomischen Angebote auch neu zu organisieren und zum Teil neu zu erfinden. „Die Beziehung zum Gast und zu den Lieferanten sind neu zu bewerten, auch im Zuge neuer Gewohnheiten in der Bevölkerung, wie etwa das smart working. Genau zu bewerten sind auch die Entwicklung der neuen Dienste an unsere Kunden wie die die Hauszustellung und der Abholservice“, so Diego Bernardi.

Abgeschlossen wurde die Online-Versammlung mit Fragen und Rückmeldungen der zahlreich zugeschalteten Mitglieder. Im Mittelpunkt standen die Themen Finanzierungsmöglichkeiten bei Liquiditätsengpässen, Lohnausgleichskasse, mögliche Öffnungsstrategien im Handel und in der Gastronomie, Impfplan sowie Mensaersatzdienste.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "Südtirols Gastronomie am Scheideweg"


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Neumi
Neumi
Kinig
28 Tage 13 h

Wünsche allen Betroffenen, dass die Infektionszahlen und Anzahl an Intensivpatienten bald ein Level erreichen, an dem wieder geöffnet werden kann.

Knut
Knut
Tratscher
28 Tage 5 h

Wenn wir das Virus aus gesundheitlicher Sicht überstanden haben, werden wir ganz schnell befremdlich auf diese Zeit zurückblicken. Die Gastronomie wird sich in Windeseile erholen und wieder Umsatzrekorde erzielen. Andere Bereiche, die die Kriese scheinbar glimpflich überstehen, haben die großen Hürden hingegen noch vor sich.

ferri-club
ferri-club
Tratscher
27 Tage 14 h

Knut: gut erkannt, Baubranche, Tischlereien dei kiregen die Kriese erst präsentiert

Ernst-Haft
Ernst-Haft
Grünschnabel
28 Tage 5 h

Seit Dezember wird vom HGV und jetzt auch vom HDS gesagt wir müssen eine Strategie für einer Öffnung der Gastronomie Pläne analysieren und teilweise überdenken …
Bis heute nur Worte aber keine Taten ….

Hupsstupspups
Hupsstupspups
Grünschnabel
28 Tage 2 h

Lassen wir besser noch ein Jahr zu!!!!!

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