Von: luk
Algund – Bei der Vollversammlung des Südtiroler Jagdverband in Algund hat Landesjägermeister Günther Rabensteiner auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt. Besonders hervorgehoben wurde der gemeinnützige Einsatz der rund 6.228 Jägerinnen und Jäger sowie der 70 Jagdaufseher im Bereich Kitzrettung und bei der Abwicklung von Wildunfällen.
Rabensteiner verwies zudem auf die im Zuge der Autonomiereform vorgesehenen zusätzlichen Kompetenzen im Bereich Jagd für das Land Südtirol und äußerte die Erwartung, dass diese mehr Eigenständigkeit künftig auch genutzt werde.
Der für die Jagd zuständige Landesrat Luis Walcher würdigte den Einsatz der Jägerschaft und betonte die Bedeutung des Nachwuchses für eine nachhaltige Jagdausübung und den respektvollen Umgang mit der Natur.
Auch Sicherheits-Landesrätin Ulli Mair nahm Stellung zu den seit längerem bestehenden Verzögerungen bei der Ausstellung und Erneuerung von Waffenpässen. Sie sagte Unterstützung zu, wies jedoch auf begrenzte Zuständigkeiten hin. Gleichzeitig wurde betont, dass die Jägerschaft gesetzlich verpflichtet sei, Abschusspläne einzuhalten.
„Goldene Auerhenne“ für Revier St. Martin in Gsies
Im Rahmen der Vollversammlung wurde zum zweiten Mal der Wild- und Naturschutzpreis „Goldene Auerhenne“ verliehen, der vom Raiffeisenkassen Südtirol unterstützt wird. Ausgezeichnet wurde das Jagdrevier St. Martin in Gsies für sein langjähriges Engagement im Natur- und Wildschutz.
Die Jäger des Reviers setzen sich unter anderem für die Verbesserung von Lebensräumen, Kitzrettung, Müllsammelaktionen sowie die Umweltbildung von Kindern ein.
Ebenfalls nominiert wurden die Reviere Flaas-Afing, das besonders in der Kitzrettung mit Drohneneinsatz aktiv ist, sowie Kurtatsch, das seit Jahren Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung für Wildtiere umsetzt.




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