Von: apa
Die Wintersaison in Tirol ist bisher offenbar sehr zufriedenstellend verlaufen. Die Buchungslage sei aus aktueller Sicht “extrem gut”, erklärte Tirol Werbung-Geschäftsführerin Karin Seiler am Sonntag am Rande eines Touristikertreffens am Innsbrucker Bergisel gegenüber der APA. Die Woche um Weihnachten und Silvester lägen sogar “über dem Vorjahresniveau”, so Seiler, die zudem davon ausging, dass die gesamte Saison “mit einem Plus” schließen werde.
Dies auch deshalb, weil man gegenwärtig bis Ende Februar auf eine “sehr gute Buchungslage” blicken könne, strich die Tirol Werbung-Geschäftsführerin heraus. Luft nach oben gebe es hingegen noch im März: “Dort liegen wir im Moment noch unter dem Vorjahr.” Positiv wiederum sei, dass man im Moment im Jänner “kein Buchungsloch” sehe, wie es sich in den vergangenen Jahren zum Teil eingestellt habe.
Die gute Buchungslage und dieser Umstand seien auch darauf zurückzuführen, dass man als Tirol Werbung bei den Gästen auf “Diversität und Internationalität” setze. Vor allem der Markt in Polen sei beispielsweise “ein Wachstumsmarkt” und auch beim amerikanischen Markt gebe es “viel Potenzial”, so Seiler. Zudem sei man mit dem Buchungsverhalten der deutschen Nachbarn sehr zufrieden: “Es gibt bisher ein klares Plus bei den deutschen Gästen.”
Tourismuslandesrat zufrieden mit Zahlen, sieht aber “Herausforderungen”
Auch Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Mario Gerber (ÖVP) zeigte sich bei dem traditionellen Treffen im Rahmen des Bergisel-Skispringens angesichts dieser Zahlen und der Lage überaus zufrieden. “Der Tourismus funktioniert”, konstatierte er. Dass dem so sei, liege aber auch daran, “dass hart daran gearbeitet wird”. “Der Tourismus ist kein Selbstläufer”, strich der Landesrat in diesem Zusammenhang heraus und wies auf aktuelle Herausforderungen für diesen hin. “Wir haben mit gestiegenen Kosten und Mitarbeiterproblemen zu kämpfen”, erklärte Gerber.
Unabhängig davon befände sich der Tiroler Tourismus auf dem richtigen Weg. Dieser habe sich nämlich eine “qualitative Weiterentwicklung” auf die Fahne geheftet. Das bedeute etwa, dass es nicht noch mehr Liftanlagen brauche, diese aber “im Einklang mit der Natur modernisiert werden”, meinte der Tourismuslandesrat.




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