Von: mk
Bozen – Die wirtschaftliche und urbanistische Entwicklung der Stadt Bozen stand im Mittelpunkt eines Treffens der Spitze der Gemeinde – Bürgermeister Claudio Corrarati und Vizebürgermeister Stephan Konder – sowie einer Delegation des Unternehmerverbandes Südtirol, bestehend aus Präsident Alexander Rieper, dem Bozner Bezirksvertreter Vinicio Biasi und Direktor Mirco Marchiodi.
Im Hinblick auf die Tage der Wirtschaft, die die Gemeinde im November organisiert, wurde unterstrichen, dass die Vorzeigeunternehmen aller Sektoren in der Landeshauptstadt zur Geltung gebracht werden müssen. Dabei wurde der Beitrag der Industrie für die Entwicklung der Stadt durch Innovation, Internationalisierung und Schaffung von Arbeitsplätzen mit hohem Mehrwert hervorgehoben.
Beim Treffen informierten Bürgermeister und Vizebürgermeister über die wichtigsten Maßnahmen in den Bereichen Mobilität und Verkehr. Der Unternehmernehmerverband drückte seine Zufriedenheit aus für den Beginn der Arbeiten in der Einsteinstrasse und die Maßnahmen, um den Verkehr im Bereich der Rombrücke flüssiger zu gestalten, der derzeit aufgrund der Arbeiten der RFI beeinträchtigt ist.
Besprochen wurden zudem die Aktualisierung der „Agenda Bozen“, die mögliche Autobahnmautstelle „Bozen-Zentrum“ und die Verfügbarkeit von Parkplätzen in Bozen-Süd. Themen, die in Zukunft gemeinsam weiter vertieft werden sollen. In diesem Zusammenhang wurde die Bedeutung eines ständigen Informationsaustauschs bekräftigt, um eine zeitnahe und effektive Planung der jeweiligen Aktivitäten zu gewährleisten.
Viel Raum wurde dem Thema Wohnen gewidmet. Die Gemeinde Bozen und der Unternehmerverband Südtirol waren sich einig, dass ein Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen Wohnen und Produktion gewährleistet werden muss, wobei beiden Bereichen ausreichend Platz zukommen muss. „Ohne die von den Unternehmen geschaffenen Arbeitsplätze wird es keine Menschen mehr geben, die Wohnungen brauchen“, stimmten Corrarati und Rieper überein. Was das Projekt Bahnhofsareal betrifft, herrschte Einigkeit darüber, dass zumindest mit den ersten potenziell verfügbaren Flächen so bald wie möglich begonnen werden muss.
In dieser Hinsicht wird die gemeinsame Arbeit an der Ausarbeitung des Gemeindeentwicklungsprogramms eine wichtige Rolle spielen. Volles Einvernehmen herrschte zudem darüber, dass die Produktionszonen, einschließlich jener im NOI Techpark, vorrangig Unternehmen und Produktionstätigkeiten vorbehalten bleiben müssen, und nicht für öffentliche Ämter in Frage kommen sollten.
Der Dialog zwischen der Gemeinde und dem Unternehmerverband Südtirol wird im Rahmen des von Bürgermeister Corrarati eingerichteten Wirtschaftstisches fortgesetzt.




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