Von: Sophia Molitor
Bozen – Rund 40 Kreative aus drei Berufsgemeinschaften kamen beim Medienaperitif des lvh im Salewa-Bivak in Bozen zusammen. Fotografie, Mediendesign, Film, Druck und Mediengestaltung trafen dabei aufeinander – eine Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und neue Kooperationen anzustoßen.
Denn die Medienberufe verändern sich – und ihre Grenzen werden durchlässiger. Umso wichtiger wird der Austausch zwischen jenen, die gestalten, fotografieren, filmen oder produzieren.
„Unsere Berufe arbeiten immer stärker zusammen. Wenn wir Erfahrungen teilen und voneinander lernen, entstehen neue Ideen und oft auch neue Möglichkeiten für gemeinsame Projekte“, sagt Harald Wisthaler, Obmann der Fotografinnen/Fotografen und Filmer/innen im lvh.
Von Bozen nach Shanghai
Wie wichtig Können, Austausch und Weiterentwicklung sind, zeigte auch ein besonderer Blick auf die nächste Generation: Mit dabei war Liam Fiechter, Mediendesigner aus Ratschings und Südtiroler Teilnehmer an den WorldSkills 2026 in Shanghai. Gemeinsam mit seiner Expertin Karin Fischnaller und Claudia Gruber, die selbst bei den WorldSkills in Kasan (Kasachstan) angetreten war, brachte er internationales Wettbewerbsflair in den Abend.
Der Medienaperitif zeigte damit vor allem eines: Netzwerken ist kein Selbstzweck. Wo unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen zusammenkommen, können Kontakte zu Kooperationen und Gespräche zu neuen Projekten werden. Genau dafür soll das Format Raum schaffen.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen