Die Pläne sehen einen massiven Stellenabbau vor

VW-Sparprogramm – Aufsichtsratssitzung hat begonnen

Donnerstag, 09. Juli 2026 | 16:33 Uhr

Von: APA/dpa

Die Aufsichtsratssitzung bei VW zu möglichen weiteren Einschnitten bei dem Autobauer hat nach einer Verzögerung am Nachmittag begonnen. Um 16 Uhr habe das Treffen in Wolfsburg gestartet, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Ursprünglich sollte das Gremium ab 14.30 Uhr zusammenkommen. Zuvor hatte bereits das Aufsichtsratspräsidium beraten.

Nach der Aufsichtsratssitzung will Volkswagen zügig über mögliche Entscheidungen informieren: “Über die Ergebnisse der heutigen Aufsichtsratssitzung und getroffene Entscheidungen werden wir schnellstmöglich informieren”, sagte ein Sprecher. Mit einem Ende der Sitzung rechnen Beobachter nicht vor dem frühen Abend.

Lautstarke Demo

Vor dem Beginn der Aufsichtsratssitzung haben Beschäftigte in Wolfsburg lautstark protestiert. Mehrere Hundert zogen mit Tröten und Sirenen vor das Vorstandshochhaus, wo das Gremium um 14.30 Uhr zusammenkommen soll. Angeführt wurde der kleine Demonstrationszug von der IG-Metall-Vorsitzenden Christiane Benner und Betriebsratschefin Daniela Cavallo, die dem Gremium beide angehören. “Vereint für unsere Zukunft kämpfen”, stand auf einem Transparent. Dass vier Werke geschlossen werden, das werde die IG Metall nicht mitmachen, sagte Benner in ihrer kurzen Rede. “Das werden wir nicht akzeptieren.”

Laut “Manager Magazin” will VW seinen Sparkurs deutlich verschärfen: Bis zu 100.000 Stellen könnten weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werken des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm.

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