Eine Frage der Zeit und des Geldes

Weniger Umfragen für Südtirols Betriebe

Dienstag, 08. August 2017 | 10:36 Uhr

Bozen – In Zukunft sollen Betrieben in Südtirol weniger Umfragen zugesendet werden. Dies war das Ergebnis einer Aussprache von lvh-Direktor Thomas Pardeller und ASTAT-Direktor Timon Gärtner.

Die Südtiroler Betriebe kämpfen gegen ausufernde Bürokratie. Auch die Umfragen der ASTAT fluteten bisher die analogen und elektronischen Postkästen. Nun hat der lvh in einer Aussprache mit der ASTAT darum gebeten, die Umfragen bei Betrieben auf ein Minimum zu beschränken.

„Die Betriebe sind zurzeit mit dem Ausmaß an Umfragen überfordert. Diese auszufüllen ist nicht nur eine Frage der Zeit, sondern auch des Geldes“, bemängelte lvh-Direktor Thomas Pardeller. ASTAT-Direktor Timon Gärtner erklärte, in Zukunft so viele Daten wie möglich direkt erheben zu wollen – vorausgesetzt, diese Daten sind bereits bei anderen Ämtern oder Stellen hinterlegt.

So können doppelte Abfragen vermieden werden. Gärtner wies jedoch auch darauf hin, dass die Größe eines Sektors bei Abfragen entscheidend ist. Ein Unternehmen in einem kleinen Sektor werde bei Umfragen häufiger herangezogen. Die Betriebe werden laut Gärtner immer nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.

Von: luk

Kommentare

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2 Kommentare auf "Weniger Umfragen für Südtirols Betriebe"


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schofkas
schofkas
Grünschnabel
8 Tage 3 h

Die sollten selber arbeiten, dann brauche sie keine blöden Umfragen machen.

krakatau
krakatau
Superredner
6 Tage 18 h

Das Heer der nutzlosen Akademiker braucht auch eine (gutbezahlte) Beschäftigung. Hat man keine erfindet man allerlei Beamtenposten  für jeden Schwachsinn, dazu gehören Umfragen die sich meist noch widersprechen und nichts bringen außer Kosten

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