HGV-Kampagne macht die gesellschaftliche Bedeutung der Südtiroler Gastbetriebe sichtbar

Wo Gastlichkeit Gemeinschaft schafft

Freitag, 24. Juli 2026 | 15:50 Uhr

Von: luk

Bozen − Ob beim ersten Kaffee am Morgen, beim Mittagessen mit Freunden oder beim gemütlichen Feierabend: Gastbetriebe sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen. Sie schaffen Begegnungen, stärken den Zusammenhalt und tragen wesentlich zur Lebensqualität in Städten, Dörfern und Fraktionen bei.

Mit einer landesweiten Kampagne rückt der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) diese wichtige gesellschaftliche Rolle in den Mittelpunkt. Bis zum 3. August sind verschiedene Gastgeberinnen und Gastgeber aus den unterschiedlichen Landesteilen auf ausgewählten Bushaltestellen im ganzen Land zu sehen.

„Unsere Gastbetriebe sind weit mehr als reine Dienstleister. Sie übernehmen eine wichtige Nahversorgungsfunktion und sind vor allem Orte, an denen Menschen zusammenkommen, miteinander ins Gespräch kommen und Gemeinschaft erleben“, betont HGV-Präsident Klaus Berger. „Mit der Kampagne möchten wir diese wichtige Funktion sichtbar machen und gleichzeitig den vielen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie ihren Mitarbeitenden Anerkennung für ihren täglichen Einsatz aussprechen.“

Im Zentrum der Kampagne stehen unterschiedliche Betriebe aus ganz Südtirol. Sie stehen stellvertretend für die Vielfalt des heimischen Gastgewerbes und für all jene Gastgeberinnen und Gastgeber, die mit persönlichem Engagement, Herzlichkeit und Leidenschaft das gesellschaftliche Leben in Südtirols Orten mitgestalten.

Gastbetriebe übernehmen vielerorts auch eine wichtige Funktion als Nahversorger. Sie schaffen wohnortnahe Angebote, Arbeitsplätze und Wertschöpfung und stärken damit die Attraktivität und Lebensqualität der Orte. Besonders in kleineren Gemeinden sind sie häufig zentrale Treffpunkte für die einheimische Bevölkerung, Vereine und Gäste.

„In einem Gastbetrieb begegnen sich Generationen, entstehen Gespräche und werden Beziehungen gepflegt. Diese soziale Bedeutung lässt sich kaum in Zahlen ausdrücken, ist für ein lebendiges Dorfleben aber unverzichtbar“, unterstreicht HGV-Direktor Raffael Mooswalder.

Mit der Präsenz auf den Bushaltestellen möchte der HGV die Aufmerksamkeit gezielt auf die Menschen und Betriebe lenken, die tagtäglich für ihre Gäste da sind. In anderen Regionen ist es längst keine Selbstverständlichkeit mehr, dass auch in entlegenen Gemeinden noch offene Gastbetriebe zu finden sind. Wo ein Gasthaus schließt, verschwindet häufig nicht nur ein gastronomisches Angebot, sondern auch ein wichtiger Nahversorger und sozialer Treffpunkt. Auch auf diesen Umstand möchte diese Kampagne aufmerksam machen und zugleich die Bevölkerung dafür sensibilisieren, dass Gastbetriebe auch einen gesellschaftlichen Rückhalt benötigen, um wirtschaftlich überleben zu können.

„Mit jedem Besuch tragen wir dazu bei, diese wertvollen Treffpunkte und damit ein Stück gelebte Dorf- und Stadtkultur zu erhalten“, erklärt Klaus Berger abschließend.

Bezirk: Bozen

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