Innovatives Projekt am Meraner Kaiserhof  

Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Gastgewerbe

Sonntag, 12. Mai 2019 | 17:47 Uhr

Meran – Ronja Eschgfeller, Katharina Spiess und Martina Pichler besuchen die fünfte Klasse der Landesfachschule Kaiserhof in Meran. Die Schülerinnen realisierten für ihre Abschlussprüfung, die im kommenden Sommer stattfinden wird, eine Projektarbeit, welche sich auf die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und dem Hotel und Gastgewerbe bezieht. Dies mit dem Ziel, die hiesige Gesellschaft dazu anzuregen, verstärkt auf die regionalen Produkte Südtirols zurückzugreifen.

Die drei „Kaiserhöflerinnen“ absolvierten während ihrer Ausbildung in der Gastronomie zahlreiche Praktika, wo sie feststellten, dass der Preis häufig eine wichtigere Rolle spielt, als die Qualität und deshalb häufig darauf verzichtet auf regionale Produkte zurückzugreifen.

Ronja Eschgfeller, Katharina Spiess und Martina Pichler organisierten gemeinsam mit Bäuerin Sabine Weifner (Milchprodukte, Mozzarella) und Priska Weger (Kräuter und ihre Verwendung) am Kaiserhof einen Kochkurs, der am Tag der offenen Tür vor wenigen Wochen stattfand. Die Produkte der Bäuerinnen wurden im Rahmen dieses Kurses verarbeitet, um den Kursteilnehmern zu zeigen, welche köstliche Gerichte man daraus in kurzer Zeit zubereiten kann. Die Schülerinnen realisierten außerdem ein Kochbuch, das den Kursteilnehmern vorgestellt wurde.

Wie die Landesbäuerin Antonia Egger feststellt, trägt die Kooperation zwischen den verschiedenen Gastronomieschulen und der Südtiroler Bäuerinnenorganisation bereits Früchte: „Ich freue mich über so viel Engagement der Schülerinnen. An diesem Projekt sehen wir, dass die jungen Leute sehr wohl daran interessiert sind, woher die Lebensmittel kommen und wie sie produziert werden. Sie brauchen dazu Ansporn und Vorbilder und das erreichen wir mit unserem Projekt Bäuerin macht Schule!“

Das Team des dF-Magazins ließ sich das Event nicht entgehen und verfolgte das Geschehen vor Ort. Der Film kann in der Mediathek unter www.baeuerinnen.it angesehen werden.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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3 Kommentare auf "Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Gastgewerbe"


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Fantozzi
Fantozzi
Tratscher
12 Tage 19 h

des ols a augenauswischerei – i wer woll sem kafen wos fuer mir billiger isch – olm des regional und kostet gleich 50% MEHR – i muas auf meine geldtasch schaugen konn net no mehr geld in insee bauern nochwerfen wos soswieso in hals nia voll genua kregen – 3 fendt stian – porsche fohren – louis vuitton als handtasch – wo auf der welt geats in die bauern sooo guat wia bei ins?

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
12 Tage 10 h

zoag mir uan bauer der zu 100% LEI bauer (kuan hotel usw) isch und de 3 sochen hot.. konnsch bei 1 hond ohzählen wos des hoben… ober fleißig olm übers spritzen oder der gülle jammern und donn sein die Lebensmittel olm no zu tuier… so wianig wia die leit heint zu tog für Lebensmittel ausgeben, hots no nia geben.. des isch a Witz

Berg
Berg
Grünschnabel
6 Tage 16 h

@So sig holt is 
Dass wir so wenig für Lebensmittel ausgeben sind sicher nicht unsere Bauern in Südtirol beteiligt, denn viele Bauern würden mit Ihren eigenen  Produktion nicht leben können und sind selbst auf importierte Lebensmittel angewiesen. So bei der Erzeugung von Speck wo nur die Luft von Südtirol beteiligt ist, da auch der Rauch zum Großteil aus importierten Spänen erzeugt wird.
 Produkte mit dem Namen einheimisch wären auch für eine Familie mit geringem Einkommen nicht erschwinglich, auch wenn viele Grundstoffe unserer landwirtschaftlichen Produkte, importiert werden.
Die Bezeichnung Bauer bezieht sich nur mehr auf den Besitz und nicht auf die Produktion.      

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